Dieses Projektbeispiel zeigt eine Lüftungshaube D40 für die Tiefgaragenlüftung eines Bürokomplexes im Norden Hamburgs. Die vorhandene Schachtöffnung war Teil des projektbezogenen Lüftungskonzepts und diente der Luftführung.
Die waagerechten Gitterroste hielten Regen, Schnee und Laub jedoch nur begrenzt vom Schacht fern. Deshalb entwickelte rotec eine witterungsoptimierte Lüftungshaube als projektbezogene Sonderkonstruktion.
Die Lüftungshaube D40 führt die Luft über seitliche Lamellenflächen. Zugleich leitet das leicht bombierte Dach Niederschlag zu den Seiten ab. Der Beitrag erläutert die Ausgangssituation, den konstruktiven Aufbau und wichtige Anforderungen an die Planung.
Das Wichtigste auf einen Blick
- rotec entwickelte und montierte die Lüftungshaube D40 als projektbezogene Sonderkonstruktion.
- Seitliche Lamellenflächen ermöglichen die erforderliche Luftführung.
- Das leicht bombierte Dach führt Niederschlag zu den Seiten ab.
- Die Tragkonstruktion besteht aus feuerverzinktem Stahl.
- Lamellengitter und Dachflächen bestehen aus Aluminium.
- Der freie Querschnitt muss im fertigen Zustand geprüft werden.
- Die Eignung der natürlichen, mechanischen oder kombinierten Lüftung ist projektbezogen nachzuweisen.
- Alle gezeigten Projektbilder sind Originalaufnahmen ausgeführter rotec Projekte.
Weiterführende Fachbeiträge zur Planung von Lüftungshauben
Dieses Projekt zeigt eine ausgeführte Sonderlösung mit der Lüftungshaube D40. Weitere Fachbeiträge behandeln die technische Planung, Begrünungen und zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten.
Inhoudsopgave
- Projektbeispiel aus Hamburg
- Ausgangssituation beim Bürokomplex
- Die Lösung mit der Lüftungshaube D40
- Konstruktiver Aufbau der Lüftungshaube
- Seitliche Luftführung und Wetterschutz
- Schutz vor Laub, Insekten und Kleintieren
- Materialien und Korrosionsschutz
- Sicherheit und Wartung
- Wann eignet sich eine natürliche Tiefgaragenlüftung?
- Erfahrungen aus der rotec Planungspraxis
- Wichtige Angaben für die Planung
- Weitere Ausführungsmöglichkeiten
- Veelgestelde vragen over de afzuigkap D40
- Fazit zum Projektbeispiel
Projektbeispiel aus Hamburg
Wichtiger Hinweis: Die dargestellte Lüftungshaube wurde für eine konkrete Einbausituation entwickelt. Abmessungen, Materialien und konstruktive Details lassen sich nicht ungeprüft auf andere Bauvorhaben übertragen.
Bekannte Projektdaten
- Objekt: Bürokomplex im Norden Hamburgs
- Bauteil: projektbezogene Lüftungshaube D40 für eine vorhandene Schachtöffnung
- Aufbau: feuerverzinkte Stahlunterkonstruktion, seitliche Lamellengitter und leicht bombierte Dachfläche aus Aluminium
- Leistungsumfang: Entwicklung der Sonderkonstruktion und Montage durch rotec
- Bildmaterial: ausschließlich Originalaufnahmen ausgeführter rotec Projekte
Hinweis: Maße, Luftmengen und weitere technische Kennwerte sind in den heute verfügbaren Projektunterlagen nicht mehr vollständig vorhanden. Deshalb werden keine Werte nachträglich geschätzt.

Die Haube steht innerhalb einer Grünfläche neben dem Bürogebäude. Dadurch bleibt sie gut zugänglich und fügt sich zugleich in die Außenanlage ein.
Die seitlichen Lamellen ermöglichen die Luftführung. Gleichzeitig schützt die geschlossene Dachfläche den darunterliegenden Schacht vor direktem Niederschlag.
Ausgangssituation beim Bürokomplex
Der vorhandene Lüftungsschacht lag innerhalb einer Grünfläche neben dem Gebäude. Ursprünglich deckten waagerecht angeordnete Gitterroste die Schachtöffnung ab.
Diese Ausführung ermöglichte zwar den erforderlichen Luftaustausch. Allerdings trafen Regen, Schnee und Laub unmittelbar auf die waagerechte Öffnung.
Gesucht wurde deshalb eine Konstruktion mit seitlicher Luftführung. Außerdem sollte sie den direkten Witterungseintrag reduzieren und zur Architektur passen.
Anforderungen an die neue Lüftungshaube
- Nutzung der bestehenden Schachtöffnung
- ausreichende seitliche Lüftungsflächen
- kontrollierte Ableitung von Niederschlag
- witterungsbeständige Außenbauteile
- standsichere Unterkonstruktion
- zugängliche Wartungsbereiche
- geringer Eingriff in die vorhandene Außenanlage
- gestalterische Abstimmung mit dem Gebäude
Lüftungshaube für die Tiefgarage: die Lösung D40
rotec entwickelte für die vorhandene Schachtöffnung eine Lüftungshaube D40. Eine Stahlunterkonstruktion trägt die seitlichen Lamellengitter und die obere Dachfläche.
Die Luft strömt über die seitlich angeordneten Lamellen. Dagegen schützt die geschlossene Dachfläche die Schachtöffnung vor direktem Niederschlag.
Die Konstruktion wurde nicht aus einem festen Größenraster ausgewählt. Stattdessen passte rotec sie an Schachtmaße, Luftflächen und Einbausituation an.
Die Montage der projektbezogenen Sonderkonstruktion erfolgte durch rotec.

Konstruktiver Aufbau der Lüftungshaube
Die Lüftungshaube besteht aus einer tragenden Unterkonstruktion, seitlichen Lamellengittern und einer geschlossenen Dachfläche. Jedes Bauteil erfüllt eine eigene Aufgabe.
| Bauteil | Ausführung | Funktion |
|---|---|---|
| Unterkonstruktion | feuerverzinkte Stahlkonstruktion | Lastabtragung und Aufnahme der Außenbauteile |
| Louvre rooster | Aluminium | seitliche Luftführung und Sichtschutz |
| Dachfläche | leicht bombierte Aluminiumabdeckung | Ableitung von Niederschlag zu den Seiten |
| Schachtanschluss | projektbezogene Anpassung | Verbindung zwischen Bauwerk und Lüftungshaube |
Profilabmessungen, Befestigungen und Materialstärken müssen für jedes Projekt gesondert festgelegt werden. Dabei beeinflussen Windlast, Standort, Haubengröße und Bauwerksanschluss die Konstruktion.
Modulare Bauweise für Transport und Montage
Eine modulare Konstruktion kann Transport und Montage vereinfachen. Größere Lüftungshauben lassen sich dafür in mehreren vormontierten Elementen liefern.
Die Aufteilung richtet sich nach Transportwegen, Hebemöglichkeiten und Zugänglichkeit des Montageortes. Deshalb sollte das Montagekonzept bereits während der Werkplanung feststehen.
Seitliche Luftführung und Wetterschutz
Die Luftführung erfolgt über die seitlichen Lamellengitter. Entscheidend ist dabei nicht das äußere Abmessungsmaß der Lüftungshaube.
Maßgeblich ist der tatsächlich nutzbare freie Querschnitt. Rahmen, Lamellen, Zwischenprofile und Schutzgitter verringern die nutzbare Lüftungsfläche.
Deshalb muss die Planung den vollständigen Einbauzustand berücksichtigen. Nur so lassen sich Luftmenge und Druckverlust zuverlässig bewerten.
Das leicht bombierte Dach führt Regenwasser zu den Außenkanten. Anschlüsse, Gefälle und Tropfkanten müssen den weiteren Wasserablauf sicherstellen.

Eine Lüftungshaube ist keine wasserdichte Konstruktion
Die geschlossene Dachfläche reduziert den direkten Niederschlagseintrag. Auch die seitlichen Lamellen lenken einen Teil des auftreffenden Wassers ab.
Eine vollständige Wasserdichtigkeit lässt sich daraus jedoch nicht ableiten. Wind, Luftgeschwindigkeit, Lamellengeometrie und Einbaulage beeinflussen den Regenschutz.
Weitere Informationen bietet der Fachbeitrag
Lüftungsgitter und Regensicherheit nach DIN EN 13030
.
Planungshinweis: Wetterschutzlamellen bleiben luftdurchlässige Bauteile. Deshalb müssen Wasserableitung, Schachtentwässerung und örtliche Bewitterung gemeinsam betrachtet werden.
Schutz vor Laub, Insekten und Kleintieren
Je nach Standort kann hinter den Lamellen ein zusätzlicher Schutz erforderlich sein. Mögliche Lösungen sind Gitter, Lochbleche oder geeignete Schutzgewebe.
Allerdings reduzieren zusätzliche Schutzlagen den freien Querschnitt. Besonders feinmaschige Gewebe erhöhen außerdem den Strömungswiderstand.
Staub, Laub und Pflanzenreste können Schutzgewebe mit der Zeit zusetzen. Deshalb müssen sie erreichbar, kontrollierbar und bei Bedarf austauschbar sein.
Fliegengaze aus Edelstahl
Eine Fliegengaze aus Edelstahl kann das Eindringen von Insekten und kleinen Tieren erschweren. Die Maschenweite muss jedoch zur erforderlichen Luftleistung passen.
Der freie Querschnitt der Gaze gehört deshalb in die lüftungstechnische Berechnung. Außerdem benötigt die Konstruktion einen gut erreichbaren Reinigungszugang.
rotec Empfehlung: Schutzgewebe sollten möglichst in abnehmbaren Rahmen sitzen. Dadurch lassen sie sich reinigen oder ohne größere Demontage austauschen.
Materialien und Korrosionsschutz
Bei diesem Projekt bestehen die Lamellengitter und die Dachabdeckung aus Aluminium. Das geringe Gewicht erleichtert die Handhabung einzelner Bauteile.
Aluminium besitzt einen guten natürlichen Korrosionsschutz. Außerdem kann eine Beschichtung die Oberfläche farblich an das Gebäude anpassen.
Die tragende Unterkonstruktion besteht aus feuerverzinktem Stahl. Dadurch verbindet die Konstruktion Tragfähigkeit mit einem geeigneten Korrosionsschutz für den Außenbereich.
Die Materialauswahl muss jedoch zur jeweiligen Korrosionsbelastung passen. Außerdem sind Kontaktstellen zwischen Aluminium und Stahl konstruktiv zu berücksichtigen.
Oberflächen projektbezogen auswählen
Die sichtbaren Aluminiumbauteile können naturbelassen oder beschichtet ausgeführt werden. Eine Pulverbeschichtung bietet eine große Auswahl an Farben und Glanzgraden.
Farbton und Oberflächenstruktur sollten frühzeitig feststehen. Dadurch lassen sich Lamellen, Dachfläche und angrenzende Fassadenbauteile besser aufeinander abstimmen.
Sicherheit und Wartung
Die geschlossene Dachfläche und die seitlichen Lamellen erschweren den direkten Zugang zur Schachtöffnung. Sie ersetzen jedoch keine projektbezogene Sicherheitsplanung.
Absturzsicherung, Verkehrssicherheit und Vandalismusschutz müssen gesondert bewertet werden. Dabei sind Nutzung, Zugänglichkeit und örtliche Gefährdungen zu berücksichtigen.
Eine geschlossene Oberseite ist nicht automatisch begehbar. Eine vorgesehene Begehbarkeit benötigt eine entsprechende statische und konstruktive Auslegung.
Wartungszugang frühzeitig berücksichtigen
Lamellenflächen, Dachanschlüsse und Innenbereiche müssen kontrolliert werden können. Deshalb sollte der Wartungszugang bereits während der Planung feststehen.
Mögliche Lösungen sind Wartungstüren, abnehmbare Lamellenelemente oder separate Revisionsbereiche. Sie dürfen jedoch die Stabilität und Luftleistung nicht beeinträchtigen.

Wann eignet sich eine natürliche Tiefgaragenlüftung?
Eine natürliche Be- und Entlüftung kann geeignet sein, wenn Geometrie und Lüftungsflächen dies zulassen. Zusätzlich müssen die bauordnungsrechtlichen Anforderungen erfüllt werden.
Winddruck, thermischer Auftrieb und Druckunterschiede erzeugen dabei die Luftbewegung. Lage und Größe der Öffnungen beeinflussen deshalb die Wirksamkeit.
Entscheidend sind außerdem die erforderliche Luftmenge, der freie Querschnitt und das Brandschutzkonzept. Die Eignung muss für jedes Bauvorhaben gesondert geprüft werden.
Eine mechanische Lüftungsanlage kann weiterhin erforderlich sein. Das gilt besonders, wenn eine natürliche Luftführung die notwendige Luftmenge nicht sicher erreicht.
Auch kombinierte Systeme sind möglich. Die Lüftungshaube D40 kann dabei eine Schachtöffnung schützen und die seitliche Luftführung ermöglichen.
Die Lüftungshaube ersetzt jedoch keinen lüftungstechnischen oder brandschutztechnischen Nachweis.
Hinweis für Projekte in Hamburg: Nach § 16 der Hamburger Garagenverordnung benötigen geschlossene Mittel- und Großgaragen grundsätzlich eine maschinelle Abluftanlage. Eine natürliche Lüftung ist nur unter den dort beschriebenen Voraussetzungen zulässig. Deshalb müssen Lüftungsart, freier Querschnitt und Nachweise immer durch die verantwortlichen Fachplaner und die zuständigen Stellen projektbezogen festgelegt werden. § 16 GarVO Hamburg zur Lüftung von Garagen
Natürliche und mechanische Lüftung unterscheiden
| Planungsaspekt | Natürliche Lüftung | Mechanische Lüftung |
|---|---|---|
| Luftbewegung | durch Winddruck, thermischen Auftrieb und Druckunterschiede | durch Ventilatoren |
| Lüftungsflächen | ausreichend große und günstig angeordnete Öffnungen | Abmessungen nach Luftmenge und Anlagenauslegung |
| Energiebedarf | kein unmittelbarer Ventilatorbetrieb für die Luftbewegung | elektrischer Energiebedarf für Ventilatoren und Steuerung |
| Nachweis | projektbezogener Lüftungsnachweis | projektbezogene Anlagendimensionierung |
| Abhängigkeiten | Geometrie, Witterung und Anordnung der Öffnungen | Ventilatoren, Kanalnetz, Steuerung und Energieversorgung |
Erfahrungen aus der rotec Planungspraxis
Bei bestehenden Tiefgaragenschächten reicht das lichte Außenmaß für die Planung nicht aus. Rahmenprofile, Lamellen und Schutzgitter verringern den tatsächlich nutzbaren Querschnitt.
Deshalb prüft rotec zunächst die benötigte Luftfläche und die vorhandene Schachtgeometrie. Anschließend folgen Dachform, Lamellenaufteilung und Wartungszugang.
Bei Nachrüstungen müssen außerdem Abdichtung, Schachtrand und vorhandene Befestigungsmöglichkeiten geprüft werden. Auch die Erreichbarkeit des Montageortes ist entscheidend.
Diese Punkte beeinflussen die spätere Bauform. Sie bestimmen außerdem, ob rotec die Haube vormontiert oder in mehreren Elementen liefert.
Planungsreihenfolge: Zuerst werden Luftleistung und freier Querschnitt geklärt. Danach folgen Lamellen, Unterkonstruktion, Dachform, Wartungszugang und Oberflächengestaltung.
Wichtige Angaben für die Planung
Eine Lüftungshaube sollte nicht allein anhand der äußeren Schachtmaße ausgewählt werden. Für eine technische Prüfung benötigt rotec weitere Angaben.
| Planungsbereich | Benötigte Angaben | Bedeutung für die Konstruktion |
|---|---|---|
| Schachtöffnung | Länge, Breite, Höhe und Lage | Grundlage für Abmessungen und Bauwerksanschluss |
| Luftführung | Zuluft, Abluft oder kombinierte Nutzung | bestimmt Anströmung und erforderliche Lamellenflächen |
| Luftleistung | Luftmenge oder geforderter freier Querschnitt | Grundlage für die Dimensionierung der Haube |
| Bescherming tegen weersinvloeden | Bewitterung und gewünschte Schutzwirkung | beeinflusst Lamellenart und Wasserableitung |
| Beschermrooster | Insekten-, Laub- oder Kleintierschutz | reduziert den freien Querschnitt |
| Beveiliging | Zugänglichkeit, Absturzschutz und Vandalismusschutz | beeinflusst Konstruktion und Befestigung |
| Onderhoud | Türgröße, Öffnungsrichtung und Bewegungsraum | sichert den dauerhaften Zugang |
| Oppervlakte | Material, Farbe und Korrosionsbelastung | bestimmt Gestaltung und Korrosionsschutz |
| Montage | Zufahrt, Kranmöglichkeit und Transportwege | beeinflusst Bauteilgröße und Lieferkonzept |
Lüftungsgitter nach Maß konfigurieren
Für einzelne Lüftungsgitter und Wetterschutzgitter steht der
rotec Online-Konfigurator für Lüftungsgitter
beschikbaar.
Projektbezogene Lüftungshauben wie die D40 werden dagegen individuell geplant. Dabei müssen Schacht, Luftleistung, Unterkonstruktion und Dachausbildung gemeinsam betrachtet werden.
Weitere Ausführungsmöglichkeiten für Lüftungshauben
Die Lüftungshaube D40 zeigt eine klassische Ausführung mit bombiertem Dach und seitlichen Lamellen. Je nach Projekt sind weitere Lösungen möglich.
- Lüftungshauben mit integrierter Dachbegrünung
- Dachhauben mit Holzauflagen als Sitzfläche
- Ausführungen mit separaten Rückenlehnen
- Lamellen für erhöhten Regenschutz
- Schallschutzlamellen für geräuschbelastete Anlagen
- stochersichere Lamellen für zugängliche Bereiche
- einbruchhemmende Lüftungsgitter bei erhöhtem Schutzbedarf
- projektbezogene Wartungstüren und Revisionsöffnungen

Der Beitrag
Lüftungshauben als Stadtmöbel
zeigt zusätzliche Lösungen mit Sitzflächen, Rückenlehnen und Dachbegrünung.
Ein ausgeführtes Projekt mit Pflanzaufbau beschreibt der Beitrag
Ondergrondse garage ventilatie met groendak motorkap
.
Veelgestelde vragen over de afzuigkap D40
Is de afzuigkap D40 een standaardproduct?
De hier getoonde afzuigkap D40 is vervaardigd als een projectspecifieke speciale constructie. De afmetingen, de oppervlakte van de lamellen en de dakconstructie worden aangepast aan het bouwproject.
Kan de afzuigkap worden gebruikt voor zowel toevoer- als afvoerlucht?
Het basisontwerp kan worden aangepast aan verschillende luchtgeleidingstaken. De geschiktheid hangt af van het luchtdebiet, de geometrie van het kanaal en het ventilatieconcept.
Voorkomt de dakkapel volledig dat er water binnendringt?
Nee. Het dakoppervlak en de lamellen beperken de directe binnendringing van neerslag. Wind, luchtsnelheid en de montagepositie kunnen er echter nog steeds voor zorgen dat er water door de openingen binnendringt.
Kan er achter de lamellen een insectenhor worden aangebracht?
Ja. Bescherming tegen insecten of kleine dieren is in principe mogelijk. De beschermingslaag beperkt echter de vrije doorsnede en vereist een toegangsopening voor reiniging.
Is de afzuigkap toegankelijk?
Het betreden van het dak is alleen toegestaan indien het dak op de juiste wijze is ontworpen vanuit statisch en veiligheidstechnisch oogpunt. Een gesloten dakoppervlak is niet automatisch begaanbaar.
Kan de kap achteraf op een bestaande schacht worden gemonteerd?
Achteraf inbouwen is in principe mogelijk. Vooraf moeten de randafwerking, het draagvermogen, de afdichting, de luchtoppervlakken en de montagevoorwaarden worden gecontroleerd.
Welke gegevens heeft rotec nodig voor een eerste beoordeling?
Wij hebben de afmetingen van de schacht, tekeningen en gegevens over het luchtdebiet of de vrije doorsnede nodig. Daarnaast is informatie over de dakconstructie, het onderhoud en het oppervlak nuttig.
Vervangt de afzuigkap het ventilatiebewijs?
Nee. De afzuigkap is een onderdeel van het ventilatieconcept. De vereiste aantoonbaarheid op het gebied van ventilatie en brandveiligheid blijft per project vereist.
Hoe wordt de vrije doorsnede van een afzuigkap bepaald?
Niet de buitenafmetingen zijn bepalend. Het frame, de lamellen, de tussenprofielen en het beschermrooster verminderen het bruikbare ventilatieoppervlak. Daarom moet de vrije doorsnede in volledig gemonteerde toestand worden berekend en worden afgestemd op het vereiste luchtdebiet.
Welke eisen gelden er voor natuurlijke ventilatie van ondergrondse parkeergarages in Hamburg?
Die Anforderungen ergeben sich insbesondere aus § 16 der Hamburger Garagenverordnung. Ob eine natürliche Lüftung zulässig ist, hängt unter anderem von Garagengröße, Nutzung, Lüftungsöffnungen, Schachtanordnung und den erforderlichen Nachweisen ab. Die Beurteilung muss projektbezogen erfolgen.
Wer montierte die Lüftungshaube D40 beim Hamburger Projekt?
Die projektbezogene Lüftungshaube D40 wurde von rotec montiert. Dabei wurde die Sonderkonstruktion an die vorhandene Schachtöffnung und die örtliche Einbausituation angepasst.
Handelt es sich bei den Bildern um Originalaufnahmen?
Ja. Sämtliche im Beitrag gezeigten Projektbilder sind Originalaufnahmen ausgeführter rotec Projekte. Die Aufnahmen dokumentieren den konstruktiven Aufbau, die Lamellenflächen und die Einbausituation.
Fazit zum Projektbeispiel
De Lüftungshaube D40 für die Tiefgaragenlüftung zeigt eine projektbezogene Lösung für eine vorhandene Schachtöffnung.
Seitliche Lamellengitter ermöglichen die Luftführung. Zugleich reduziert das geschlossene, leicht bombierte Dach den direkten Eintrag von Niederschlag.
Die Konstruktion verbindet Aluminiumbauteile mit einer feuerverzinkten Stahlunterkonstruktion. Dabei wurden Materialien und Abmessungen auf die örtliche Einbausituation abgestimmt.
Entscheidend bleiben der freie Querschnitt, der Bauwerksanschluss, die Entwässerung und der Wartungszugang. Diese Punkte müssen bereits während der Planung feststehen.
Die Lüftungshaube ersetzt keinen lüftungstechnischen oder brandschutztechnischen Nachweis. Sie ist ein projektbezogen zu planendes Bauteil innerhalb des Lüftungskonzepts.
Lüftungshaube für eine Tiefgarage oder einen technischen Schacht planen?
Senden Sie rotec möglichst genaue Schachtmaße, Grundrisse und Schnitte. Benötigt werden außerdem Angaben zur Luftmenge oder zum freien Querschnitt.
Informationen zum Dachaufbau, Wartungszugang und gewünschten Wetterschutz erleichtern die technische Prüfung.