Renson Schallschutzlamellen: Planung, Vergleich und Einsatzbereiche von L.060AC, L.150ACS, L.150ACL, L.170ACS und L.170ACL (2026)
Renson Schallschutzlamellen sind technische Lamellen für Fassaden, Dachaufbauten, Dacheinhausungen, Technikzentralen, Rechenzentren, Industriegebäude und Parkhäuser. Sie verbinden Luftdurchlass, Sichtschutz, Wetterschutz und Schalldämmung, wenn technische Anlagen akustisch und optisch abgeschirmt werden sollen. Welche Renson Schallschutzlamellen passen zu welchem Projekt? Diese Frage beantwortet der Fachbeitrag mit Vergleichswerten, Einsatzempfehlungen und Hinweisen zur Montage durch rotec.
Für Architekten, Planungsbüros, Fassadenbauer, Metallbauer, TGA Planer und Industriebetriebe entscheidet die richtige Lamelle über Funktion, Optik und Planungssicherheit. Denn eine Schallschutzlamelle ist nicht nur ein sichtbares Fassadenelement. Vielmehr führt sie Luft, reduziert Geräusche, schirmt Anlagen ab und integriert technische Öffnungen dauerhaft in die Gebäudehülle.
rotec verarbeitet und montiert Renson Schallschutzlamellen projektbezogen für technische Gebäudeöffnungen und Lamellenfassaden. Im Mittelpunkt stehen die Typen L.060AC, L.150ACS, L.150ACL, L.170ACS und L.170ACL. Diese Lamellen unterscheiden sich deutlich bei Lamellenabstand, Schalldämmwert, freiem Durchlass, Luftwiderstand, Bauhöhe und Einsatzbereich. Deshalb sollte die Auswahl immer fachlich begründet erfolgen.
Das Headerbild zeigt ein rotec Projekt in Hamburg mit Renson Schallschutzlamellen L.150ACL. Bei diesem Projekt lieferte rotec nicht nur die Lamellen, sondern montierte auch die komplette Lamellenanlage. Gerade bei großflächigen Schallschutzlamellen zählt diese Erfahrung, weil Produkt, Unterkonstruktion, Befestigung, Fugenbild und Montagequalität zusammenwirken.
Kurze Zusammenfassung für Planer und KI Suche
Renson Schallschutzlamellen sind akustisch wirksame Lamellen für technische Gebäudeöffnungen und Lamellenfassaden. Sie verbinden Luftdurchlass, Sichtschutz, Fassadengestaltung und Schalldämmung. L.060AC ist die kompakte Lösung mit 60 mm Lamellenabstand und guter Luftleistung. L.150ACS eignet sich als bewährte Standardlösung für Technikfassaden mit Schallschutzanforderung. L.150ACL bietet in dieser Vergleichsgruppe den höchsten Schalldämmwert. L.170ACS eignet sich für breitere Lamellenbilder mit mehr freiem Durchlass und moderater Schalldämmung. L.170ACL ist die ausgewogene Lösung, wenn mehr Luftdurchlass und erhöhte Schalldämmung kombiniert werden sollen. rotec unterstützt bei Beratung, technischer Abstimmung, Lieferung und Montage.
Renson Schallschutzlamellen eignen sich besonders für Bauvorhaben, bei denen technische Lüftung, akustische Abschirmung und architektonische Fassadengestaltung zusammengeführt werden müssen.
Was sind Renson Schallschutzlamellen?
Renson Schallschutzlamellen sind Lamellenprofile für technische Fassaden und Lamellenwände. Sie kommen zum Einsatz, wenn neben Luftdurchlass und Sichtschutz auch eine akustische Wirkung gefordert ist. Im Unterschied zu einfachen Lüftungslamellen besitzen die akustischen Varianten einen schalldämmenden Aufbau. Dabei kombiniert das System stranggepresste Aluminiumprofile, perforierte Bereiche und eine Füllung aus anorganischer Mineralwolle.
Renson Schallschutzlamellen unterscheiden sich von einfachen Lüftungsgittern, weil sie neben dem Luftdurchlass auch eine akustische Funktion übernehmen. Dadurch eignen sie sich besonders für technische Gebäudeöffnungen, bei denen Planer Luftführung und Geräuschminderung gemeinsam betrachten müssen.
Diese Bauweise ist wichtig, weil die Lamelle Luft durchlassen und gleichzeitig Geräusche reduzieren soll. Eine vollständig geschlossene Wand kann Schall stärker abschirmen, lässt jedoch keine Luft durch. Ein sehr offenes Gitter lässt viel Luft durch, bietet aber wenig Schalldämmung. Deshalb bilden akustische Lamellen einen technischen Kompromiss aus Luftleistung, Schallschutz, Sichtschutz und Fassadenwirkung.
Planer sollten den passenden Lamellentyp deshalb nicht nur nach Optik auswählen. Vielmehr müssen Luftmenge, Druckverlust, Schalldämmwert, Wetterschutz, Bauhöhe, Lamellenabstand, Montageart und Unterkonstruktion gemeinsam bewertet werden.
Warum Schallschutzlamellen anders geplant werden als normale Lüftungsgitter
Normale Lüftungsgitter wählen Planer häufig nach freiem Querschnitt, Wetterschutz, Oberfläche und Einbaumaß aus. Bei Schallschutzlamellen kommen jedoch weitere Faktoren hinzu. Dazu gehören der Rw Wert, die Frequenzbewertung, die akustische Füllung, die perforierte Unterseite und die Richtung, aus der der Lärm auf die Lamelle trifft.
Wenn keine akustischen Anforderungen bestehen, können klassische Lüftungsgitter die passende Lösung sein. Einen technischen Einstieg bietet der Beitrag Renson Lüftungsgitter 411 und rotec W11. Dort werden Einbaurahmen, Montage, Datenblatt, CAD Downloads und Online Konfiguration ausführlich erklärt.
Außerdem spielt der Druckverlust eine wichtige Rolle. Eine Schallschutzlamelle kann mehr Strömungswiderstand erzeugen als eine einfache Lüftungslamelle. Deshalb muss die TGA Planung prüfen, ob der gewählte Lamellentyp die geforderte Luftmenge erreicht. Wenn der Druckverlust zu hoch wird, benötigt das Projekt eine größere Öffnung oder einen anderen Lamellentyp.
Deshalb sollten Renson Schallschutzlamellen immer gemeinsam mit TGA Planung, Akustikplanung, Fassadenplanung und Montageplanung betrachtet werden. Nur so lassen sich Luftleistung, Schallschutz, Fassadenbild und Bauablauf sinnvoll aufeinander abstimmen.
Auch die Montage hat mehr Gewicht. Monteure müssen Schallschutzlamellen sauber ausrichten, fachgerecht einklipsen und passend zur Unterkonstruktion montieren. Bei größeren Lamellenflächen beeinflussen außerdem thermische Dilatation, Fugenbild, Windlast und Befestigungspunkte die spätere Funktion. Deshalb ist die Zusammenarbeit zwischen Architektur, TGA Planung, Akustikplanung, Fassadenbau und Montage besonders wichtig.
Renson Linius als Lamellenwandsystem für Technikfassaden
Die hier betrachteten Renson Schallschutzlamellen gehören zum Linius Lamellenwandsystem. Dieses System wird für technische Gebäudeöffnungen, Fassadenflächen, Dachaufbauten, Dacheinhausungen und Anlagenverkleidungen eingesetzt. Es ermöglicht eine horizontale Fassadenstruktur und kann technische Anlagen optisch abschirmen.
Ein wichtiger Vorteil liegt in der Kombination verschiedener Funktionen. Linius Lamellen können Luft führen, Sichtschutz erzeugen, Regeneintrag reduzieren, Fassaden gliedern und technische Bereiche architektonisch integrieren. Bei den akustischen Varianten kommt die Schalldämmung hinzu. Damit entsteht eine Lösung für Gebäude, bei denen Technik sichtbar vorhanden ist, jedoch sauber in die Architektur eingebunden werden soll.
Renson Schallschutzlamellen sind innerhalb des Linius Systems vor allem dann interessant, wenn technische Gebäudeöffnungen nicht nur belüftet, sondern auch akustisch abgeschirmt werden sollen.
Der Beitrag gehört fachlich in den rotec Themencluster Systemlösungen für technische Gebäudehüllen. Dort werden Fassaden, Lüftungsöffnungen, Dachaufbauten, Lamellenwände und technische Gebäudehüllen als zusammenhängende Systemlösungen betrachtet.
Typische Anwendungsbereiche sind Technikzentralen auf Dächern, Lüftungsöffnungen in Fassaden, Parkhäuser, Rechenzentren, Industriegebäude, Gewerbebauten, Energiezentralen und Anlagenbereiche mit sensibler Nachbarschaft.
Vergleich der Renson Schallschutzlamellen
Für diesen Artikel sind vor allem die Typen L.060AC, L.150ACS, L.150ACL, L.170ACS und L.170ACL relevant. Diese Lamellen unterscheiden sich nicht nur im Namen, sondern auch bei akustischer Leistung, Luftdurchlass und Einsatzbereich.
Die folgende Tabelle zeigt deshalb die wichtigsten Unterschiede bei Lamellenabstand, Schalldämmwert, freiem Durchlass und Anwendung. Dadurch können Planer die Typen schneller einordnen und anschließend projektbezogen vertiefen.
| Type | Lamellenabstand | Rw Wert | Physischer freier Durchlass | Optischer freier Durchlass | K Zuluft | K Abluft | Empfehlung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| L.060AC | 60 mm | 6 dB | 34 Prozent | 75 Prozent | 10,7 | 10,0 | Kompakte Akustiklamelle mit guter Luftleistung |
| L.150ACS | 150 mm | 11 dB | 34 Prozent | 54 Prozent | 38,58 | 35,01 | Standardlösung für Technikfassaden mit Schallschutz |
| L.150ACL | 150 mm | 15 dB | 34 Prozent | 54 Prozent | 37,3 | 41,9 | Stärkste Schalldämmung in dieser Vergleichsgruppe |
| L.170ACS | 170 mm | 9 dB | 37 Prozent | 59 Prozent | 25,46 | 25,15 | Mehr Luftdurchlass und breiteres Lamellenbild |
| L.170ACL | 170 mm | 13 dB | 37 Prozent | 59 Prozent | 28,58 | 30,88 | Guter Kompromiss aus Schallschutz und Luftdurchlass |
Hinweis: Planer nutzen diese Werte als technische Planungsgrundlage. Die Fachplanung muss die konkrete Eignung projektbezogen prüfen, weil Luftmenge, Druckverlust, Einbaulage, Wetterschutz, Akustikanforderung, Unterkonstruktion und Montage die endgültige Auswahl beeinflussen.
Schnellauswahl: Welche Renson Schallschutzlamelle passt wann?
Diese Schnellauswahl hilft Planern, Renson Schallschutzlamellen frühzeitig nach Luftdurchlass, Schalldämmung und Fassadenbild einzuordnen.
L.060AC eignet sich für kompakte Lamellenflächen mit guter Luftleistung und moderater Schalldämmung.
L.150ACS ist eine sinnvolle Standardlösung für Technikfassaden mit erhöhtem Schallschutzbedarf.
L.150ACL ist die stärkste akustische Wahl in dieser Vergleichsgruppe, wenn der Schalldämmwert Vorrang hat.
L.170ACS eignet sich für breitere Lamellenbilder mit mehr freiem Durchlass und moderater Schalldämmung.
L.170ACL ist die ausgewogene Lösung, wenn höherer freier Durchlass und stärkere Schalldämmung gemeinsam gefordert sind.
Wichtig für die Planung: Die Werte gelten für die jeweils geprüften beziehungsweise beschriebenen Ausführungen. Änderungen bei Einbausituation, Drahtgeflecht, Schwellenprofil, Öffnungsgröße, Anströmung, Unterkonstruktion oder Montage können die tatsächliche Leistung beeinflussen.
L.060AC: kompakte Schallschutzlamelle mit feiner Fassadenoptik
Renson Linius L.060AC ist die kompakteste Schallschutzlamelle in dieser Vergleichsgruppe. Sie besitzt einen Lamellenabstand von 60 mm und eignet sich für Anwendungen, bei denen eine feinere Fassadenstruktur gewünscht ist. Gleichzeitig bietet sie eine moderate akustische Wirkung.

Bei L.060AC zeigen Renson Schallschutzlamellen besonders gut, wie kompakte Bauweise und gute Luftleistung kombiniert werden können.
Mit einem Rw Wert von 6 dB liegt L.060AC unter den größeren Schallschutzlamellen. Allerdings ist der Luftdurchlass im Verhältnis sehr interessant. Außerdem liegt der K Faktor bei Zuluft deutlich günstiger als bei den 150 mm Schallschutzlamellen. Deshalb kann dieser Typ sinnvoll sein, wenn Luftleistung und kompakte Optik wichtiger sind als maximale Schalldämmung.
Typische Einsatzbereiche sind kleinere Techniköffnungen, Fassadenbereiche mit leichter akustischer Zusatzanforderung, Anlagenverkleidungen mit feiner Struktur und technische Öffnungen. Besonders bei reduzierter Bautiefe kann L.060AC Vorteile bieten, weil das Profil kompakter wirkt.
Bei stark bewitterten Fassaden oder sehr hohen Schallschutzanforderungen sollte die Fachplanung jedoch andere Typen prüfen. In solchen Fällen kommen häufig L.150ACS, L.150ACL oder L.170ACL infrage.
Weitere technische Informationen finden Planer auf der Renson Linius L.060AC Produktseite.
L.150ACS: Standardlösung für Technikfassaden mit Schallschutz
Renson Linius L.150ACS ist eine wichtige Standardlösung für technische Fassadenöffnungen mit Schallschutzanforderung. Der Lamellenabstand beträgt 150 mm, der Schalldämmwert liegt bei Rw 11 dB. Damit bietet dieser Typ eine deutlich stärkere akustische Wirkung als L.060AC.

Für viele Technikfassaden sind Renson Schallschutzlamellen vom Typ L.150ACS ein guter Einstieg in die akustische Planung.
L.150ACS eignet sich besonders für Technikzentralen, Dachaufbauten, Dacheinhausungen, Industriegebäude, Parkhäuser und größere Lüftungsflächen. Die Lamelle verbindet Schallschutz, Sichtschutz und technische Fassadenwirkung. Außerdem liegen für diesen Typ wichtige Prüfwerte zu Luftdurchlass und Wasserbeständigkeit vor.
Planer nutzen L.150ACS häufig, wenn sie eine robuste und bewährte Lösung suchen. Diese Lamelle ist zwar nicht die stärkste akustische Variante, jedoch bietet sie einen ausgewogenen technischen Kompromiss. Deshalb eignet sie sich bei vielen Projekten als erste Lamelle für die Vorplanung.
Weitere technische Informationen finden Planer auf der Renson Linius L.150ACS Produktseite.
L.150ACL: höchste Schalldämmung in der Vergleichsgruppe
Renson Linius L.150ACL ist nach den vorliegenden technischen Daten die akustisch stärkste Lamelle in dieser Vergleichsgruppe. Der Schalldämmwert beträgt Rw 15 dB. Damit liegt L.150ACL über L.150ACS, L.170ACS, L.170ACL und L.060AC.

Wenn hohe Schalldämmung im Vordergrund steht, gehören Renson Schallschutzlamellen vom Typ L.150ACL zu den wichtigsten Lösungen.
Diese Lamelle eignet sich besonders für Projekte, bei denen die Schalldämmung im Vordergrund steht. Das kann bei Technikzentralen in innerstädtischen Lagen, bei Dachanlagen in der Nähe von Wohnnutzung oder bei Industriegebäuden mit sensibler Nachbarschaft der Fall sein.
Der physische freie Durchlass liegt bei 34 Prozent, der optische freie Durchlass bei 54 Prozent. Dadurch bleibt die Lamelle luftdurchlässig, jedoch mit höherem Strömungswiderstand als offenere Systeme. Deshalb muss die TGA Planung prüfen, ob die erforderliche Luftmenge mit der verfügbaren Öffnungsfläche erreicht wird.
Das rotec Projekt in Hamburg zeigt den großflächigen Einsatz von L.150ACL. rotec lieferte und montierte die Lamellenanlage. Damit ist dieses Projekt ein starkes Praxisbeispiel für den Einsatz akustischer Lamellen in einer technischen Gebäudehülle.
L.170ACS: breiteres Lamellenbild mit mehr freiem Durchlass
Renson Linius L.170ACS hat einen Lamellenabstand von 170 mm und einen Schalldämmwert von Rw 9 dB. Im Vergleich zu L.150ACS ist die Schalldämmung geringer. Dafür bietet L.170ACS einen höheren physischen und optischen freien Durchlass.
Renson Schallschutzlamellen vom Typ L.170ACS sind besonders interessant, wenn Luftdurchlass und breiteres Lamellenbild im Vordergrund stehen.
Diese Lamelle eignet sich für großflächige Fassadenbereiche, bei denen eine breitere und ruhigere Lamellenoptik gewünscht ist. Gleichzeitig bleibt eine moderate akustische Wirkung erhalten. L.170ACS kann deshalb sinnvoll sein, wenn Luftdurchlass und Fassadenbild wichtiger sind als maximale Schalldämmung.
Typische Einsatzbereiche sind technische Fassaden, Dachaufbauten, Dacheinhausungen, Industriegebäude und Parkhäuser mit moderater Schallschutzanforderung. Wenn die Schalldämmung stärker gewichtet wird, sollten L.150ACL oder L.170ACL geprüft werden.
Renson Linius L.170ACS eignet sich für großflächige Lamellenwände, wenn ein breiteres Lamellenbild, mehr freier Durchlass und eine moderate Schalldämmung gewünscht sind. Das Detailbild zur L.170ACS wird im Abschnitt zur Schalldämmung und zum technischen Aufbau eingesetzt, weil dort die perforierte Unterseite besonders gut erklärt werden kann.
Weitere technische Informationen finden Planer auf der Renson Linius L.170ACS Produktseite.
L.170ACL: ausgewogene Lösung für Schallschutz und Luftdurchlass
Renson Linius L.170ACL ist die stärkere akustische Variante innerhalb der 170 mm Gruppe. Der Schalldämmwert beträgt Rw 13 dB. Gleichzeitig bietet die Lamelle einen physischen freien Durchlass von 37 Prozent und einen optischen freien Durchlass von 59 Prozent.
Renson Schallschutzlamellen vom Typ L.170ACL verbinden erhöhten Luftdurchlass mit stärkerer akustischer Wirkung.
Damit ist L.170ACL eine sehr interessante Lösung, wenn Schallschutz und Luftdurchlass gemeinsam wichtig sind. Sie liegt akustisch unter L.150ACL, bietet jedoch mehr freien Durchlass und ein breiteres Fassadenbild.
Diese Kombination kann bei Technikzentralen, Rechenzentren, Dachaufbauten, Dacheinhausungen und großen technischen Fassadenflächen sehr sinnvoll sein. Gerade wenn die Luftmenge hoch ist und dennoch eine deutliche Schalldämmung gewünscht wird, sollte L.170ACL projektbezogen geprüft werden.
Weitere technische Informationen finden Planer auf der Renson Linius L.170ACL Produktseite.
Welche Renson Schallschutzlamelle eignet sich für welche Anwendung?
Die richtige Auswahl hängt von der Projektanforderung ab. Deshalb gibt es nicht die eine Lamelle für alle Fälle. Vielmehr muss die Fachplanung entscheiden, welche technische Priorität im Vordergrund steht.
Bei kompakter Bauweise und feiner Fassadenstruktur ist L.060AC eine interessante Lösung. Für viele Technikfassaden mit solider akustischer Wirkung passt L.150ACS sehr gut. Wenn maximale Schalldämmung im Vordergrund steht, ist L.150ACL die stärkste Wahl. Sobald mehr freier Durchlass und ein breiteres Lamellenbild gefragt sind, kann L.170ACS sinnvoll sein. Wenn Planer mehr Schallschutz und zugleich mehr freien Durchlass benötigen, bietet L.170ACL häufig die ausgewogene Lösung.
Einsatz in Technikzentralen
Technikzentralen benötigen große Luftöffnungen. Gleichzeitig sollen Ventilatoren, Kälteanlagen, Lüftungsgeräte oder andere technische Komponenten akustisch und optisch abgeschirmt werden. Deshalb sind Renson Schallschutzlamellen für Technikzentralen sehr gut geeignet.
Renson Schallschutzlamellen können Technikzentralen optisch abschirmen und gleichzeitig die erforderliche Luftführung unterstützen.
Die Auswahl hängt von der Geräuschquelle, der Luftmenge und der baulichen Situation ab, weil jedes Projekt andere Anforderungen stellt. Bei moderaten Anforderungen kann L.150ACS ausreichen. Bei höheren Anforderungen sollte L.150ACL geprüft werden. Wenn zusätzlich ein höherer freier Durchlass wichtig ist, kann L.170ACL sinnvoll sein.
Weitere Informationen bietet der rotec Fachbeitrag Schallschutzlamellen für Technikzentralen, Dachanlagen und Parkhäuser.
Einsatz bei Dachaufbauten und Dacheinhausungen
Dachaufbauten sind häufig sichtbar und akustisch sensibel. Besonders in innerstädtischen Bereichen können Klimaanlagen, Lüftungsgeräte und technische Aufbauten zu Beschwerden führen. Schallschutzlamellen können hier helfen, Geräusche zu reduzieren und die Technik optisch zu integrieren.
Gerade bei Dachaufbauten helfen Renson Schallschutzlamellen dabei, technische Anlagen besser in die Gebäudehülle zu integrieren.

rotec kann solche Lösungen projektbezogen planen, liefern und montieren. Dabei müssen Windlast, Unterkonstruktion, Dachanschluss, Wartungszugang, Entwässerung und Luftdurchlass gemeinsam betrachtet werden.
Bei Dachaufbauten und Dacheinhausungen kann rotec Schallschutzlamellen mit weiteren Systemlösungen kombinieren. Weitere Informationen finden Planer auf der Seite Dachhauben und Lüftungshauben mit Lamellen.
Einsatz in Rechenzentren
Rechenzentren benötigen hohe Luftmengen. Gleichzeitig müssen technische Anlagen gesichert, abgeschirmt und in vielen Fällen akustisch bewertet werden. Renson Schallschutzlamellen können hier eine wichtige Rolle spielen.
Entscheidend ist eine genaue lufttechnische Bewertung. L.170ACL kann interessant sein, wenn Luftdurchlass und Schalldämmung gemeinsam im Vordergrund stehen. Bei geringeren akustischen Anforderungen kann auch L.170ACS geprüft werden. Die endgültige Auswahl sollte jedoch immer durch TGA Planung und Akustikplanung erfolgen.
Einsatz bei Parkhäusern
Parkhäuser benötigen natürliche oder mechanische Lüftung. Gleichzeitig ist die Fassadengestaltung wichtig. Schallschutzlamellen können helfen, technische Anforderungen und Fassadenoptik zusammenzuführen.
Bei Parkhäusern kann auch der Sichtschutz relevant sein. Die Lamellen verdecken Einblicke und schaffen eine geordnete Fassadenstruktur. Wenn akustische Anforderungen hinzukommen, sind L.150ACS, L.150ACL oder L.170ACL zu prüfen.
Luftdurchlass, K Faktor, Ce und Cd richtig verstehen
Der freie Durchlass allein reicht für die Auswahl nicht aus. Er beschreibt zwar die geometrische Öffnung, aber nicht den tatsächlichen aerodynamischen Widerstand. Deshalb sind K Faktor, Ce und Cd besonders wichtig.
Der K Faktor beschreibt den Druckverlust, weil er den aerodynamischen Widerstand der Lamellenwand bewertet. Je niedriger der K Faktor ist, desto geringer ist der Strömungswiderstand. Ce beschreibt den Eintrittskoeffizienten bei Zuluft. Cd beschreibt den Austrittskoeffizienten bei Abluft. Diese Werte helfen der Fachplanung, Luftmenge und Druckverlust zu bewerten.
L.060AC hat günstige K Werte und eignet sich deshalb für Anwendungen mit guter Luftleistung. Die 150 mm Schallschutzlamellen bieten stärkere akustische Wirkung, erzeugen jedoch einen höheren Strömungswiderstand. Die 170 mm Varianten bieten mehr freien Durchlass und können deshalb bei größeren Luftmengen interessant sein.
Bei Renson Schallschutzlamellen muss der Luftdurchlass immer zusammen mit dem Druckverlust und dem geforderten Schalldämmwert bewertet werden.
Wenn statt Schallschutzlamellen klassische Lüftungsgitter gefragt sind, finden Planer im rotec Spezialshop die Möglichkeit, Lüftungsgitter und Wetterschutzgitter online zu konfigurieren.
Renson Tool zur Luftstromberechnung
Für die konkrete Planung sollte die Luftleistung projektbezogen berechnet werden. Renson stellt hierfür digitale Berechnungsmöglichkeiten bereit. Diese können helfen, Luftdurchlass, Druckverlust und Lamellenauswahl besser einzuschätzen.
Renson Tool zur Luftstromberechnung öffnen
rotec empfiehlt, solche Berechnungen immer mit den Anforderungen aus TGA Planung, Akustikplanung, Fassadenplanung und Montage abzugleichen. Denn ein rechnerisch passender Wert ersetzt nicht die Bewertung der gesamten Einbausituation.
Schalldämmung, Rw Wert und Frequenzverhalten
Der Rw Wert ist ein wichtiger Kennwert für die Schalldämmung. Er beschreibt die bewertete Schalldämmung über verschiedene Frequenzen. Zusätzlich werden Korrekturwerte wie C und Ctr angegeben. Diese Werte helfen, unterschiedliche Geräuscharten besser einzuordnen.

Für die Praxis ist wichtig: Ein höherer Rw Wert bedeutet nicht automatisch, dass die Lamelle für jedes Geräuschproblem optimal ist. Frequenzbereich, Geräuschquelle, Einbaulage, Öffnungsgröße und Gesamtkonstruktion spielen ebenfalls eine Rolle.
Deshalb sollten Schallschutzlamellen immer im Zusammenhang mit dem gesamten Schallschutzkonzept bewertet werden.
Regenschutz, Wetterschutz und Wasserbeständigkeit
Schallschutzlamellen reduzieren nicht nur Schall, sondern führen auch Luft und begrenzen Witterungseinflüsse. Deshalb spielt Regenschutz in der Planung eine wichtige Rolle.
Die Wasserbeständigkeit hängt stark von Lamellengeometrie, Luftgeschwindigkeit, Drahtgeflecht, Schwelle und Einbausituation ab. Bei höheren Zuluftgeschwindigkeiten kann mehr Wasser hinter die Lamellen gelangen. Deshalb sollte die Fachplanung den Wetterschutz bei exponierten Fassaden und Dachaufbauten besonders sorgfältig prüfen.
Wenn Wasserabweisung eine zentrale Anforderung ist, muss die Fachplanung Schwellenprofile, Wasserabführung und zusätzliche konstruktive Maßnahmen früh bewerten. Dadurch lassen sich spätere Feuchteprobleme und unklare Schnittstellen besser vermeiden.
Sichtschutz und technische Abschirmung
Viele technische Anlagen sollen nicht sichtbar sein. Das gilt für Dachtechnik, Lüftungsgeräte, Klimaaggregate, Trafostationen, Rechenzentren und Industrieanlagen. Renson Schallschutzlamellen bieten hier einen zusätzlichen Vorteil. Sie schaffen Sichtschutz und sorgen zugleich für ein geordnetes Fassadenbild.
Besonders bei großflächigen Lamellenwänden ist die optische Wirkung wichtig. Die Lamellen strukturieren die Fassade horizontal und können farblich an die Architektur angepasst werden. Dadurch entsteht eine technische Gebäudehülle, die funktional und gestalterisch überzeugt.
Unterkonstruktion, Statik und Schnittstellen
Eine tragfähige Unterkonstruktion ist ein entscheidender Bestandteil jeder Lamellenwand. Sie nimmt die Lasten auf, trägt die Lamellenhalter und ermöglicht die systemgerechte Montage. Bei größeren Flächen müssen Planer außerdem Windlasten, Spannweiten, Festpunkte, Gleitpunkte und thermische Ausdehnung berücksichtigen.
Wichtig ist die klare Schnittstelle: Die Fachplanung plant und prüft Unterkonstruktion, Befestigungsgrund und Tragfähigkeit des Baukörpers bauseits. rotec kann die Lamellenanlage projektbezogen liefern und systemgerecht montieren. Dabei erfolgt die Montage nach technischer Abstimmung und nach den Vorgaben des Systems.
Diese Abgrenzung ist wichtig, weil Schallschutzlamellen häufig an Schnittstellen zwischen Architektur, Fassade, TGA, Statik und Montage liegen. Deshalb sollten alle Beteiligten diese Punkte früh klären.
Montage der Renson Schallschutzlamellen durch rotec
rotec verfügt über Erfahrung bei der Montage von Schallschutzlamellen, Lamellenfassaden und technischen Gebäudeöffnungen. Das ist besonders wichtig, weil die Montagequalität direkten Einfluss auf Optik, Funktion und Dauerhaftigkeit hat.
Bei der Montage müssen Trägerprofile exakt ausgerichtet werden. Lamellenhalter müssen passend gesetzt werden. Der Monteur muss die Lamellen sauber einklipsen. Außerdem sind thermische Bewegungen zu berücksichtigen. Gerade bei langen Lamellenflächen kann eine ungenaue Montage zu Problemen im Fugenbild oder bei der Clipfunktion führen.
Die Montage von Renson Schallschutzlamellen erfordert Erfahrung, weil Ausrichtung, Fugenbild, thermische Dilatation und Befestigung zusammenwirken.
Bei größeren Bauvorhaben empfiehlt sich eine frühe Abstimmung. Dadurch können Aufmaß, Unterkonstruktion, Lieferabschnitte, Montagefolge und Schnittstellen rechtzeitig geklärt werden.
Das folgende rotec Video zeigt die Montage von Schallschutzlamellen und anschließend die Anwendung an einem Hochhaus. Im ersten Teil wird sichtbar, wie die Lamellen montiert und technisch vorbereitet werden. Im zweiten Teil zeigt das Video die ausgeführte Anlage am Hochhaus. Dadurch wird deutlich, warum Schallschutzlamellen immer als Zusammenspiel aus Produkt, Unterkonstruktion, Luftführung, Akustik und Montagequalität betrachtet werden müssen.
Video: Montage von Schallschutzlamellen und Anwendung an einem Hochhaus. rotec zeigt, wie Schallschutzlamellen technisch vorbereitet, montiert und in ein Bauvorhaben integriert werden.
rotec Montageprozess in 7 Schritten
- Technische Vorprüfung der Projektanforderungen: rotec prüft die geplante Anwendung, die Lamellentypen, die sichtbare Ausführung und die technischen Randbedingungen.
- Abstimmung mit Planung und Bauleitung: Dabei werden Maße, Unterkonstruktion, Befestigung, Oberfläche, Lieferabschnitte und Montageablauf geklärt.
- Prüfung der Schnittstellen: Die bauseitige Unterkonstruktion, Statik und Tragfähigkeit müssen zur Lamellenanlage passen.
- Fertigung und Vorbereitung der Lamellenanlage: Die Lamellen, Halter und Bauteile werden projektbezogen vorbereitet.
- Lieferung auf die Baustelle: Die Bauteile werden verpackt, gekennzeichnet und nach Bauablauf geliefert.
- Systemgerechte Montage: rotec montiert die Lamellenanlage nach technischer Abstimmung und Systemvorgabe.
- Sichtkontrolle und Übergabe: Nach der Montage werden Ausrichtung, Fugenbild, sichtbare Qualität und Vollständigkeit geprüft.
Wie Schallschutzlamellen bei rotec aufgebaut werden
Im Werkstattvideo zeigt rotec, wie Schallschutzlamellen aufgebaut und für den späteren Einsatz vorbereitet werden. Der Film macht deutlich, dass eine Schallschutzlamelle nicht nur aus einem sichtbaren Aluminiumprofil besteht. Entscheidend sind der akustische Aufbau, die Füllung, die perforierte Unterseite, die Lamellenhalter und die saubere Verarbeitung.
Dieser Blick in die Werkstatt ist besonders wertvoll. Er zeigt, dass rotec nicht nur technische Bauteile liefert, sondern deren Funktion und Aufbau versteht. Für Planer und Bauherren ist das ein wichtiges Vertrauenssignal.
Oberflächen, Farben und Korrosionsschutz
Renson Schallschutzlamellen können eloxiert oder pulverbeschichtet ausgeführt werden. Typisch sind Eloxaloberflächen oder Polyester Pulverbeschichtungen in RAL Farbtönen. Dadurch lassen sich die Lamellen an die Architektur anpassen.
Die Oberfläche ist nicht nur ein gestalterisches Thema, sondern beeinflusst auch Dauerhaftigkeit, Wartung und Korrosionsverhalten. Besonders bei aggressiven Umgebungen, Industrieatmosphäre oder Küstennähe müssen Vorbehandlung, Beschichtung und Pflege sorgfältig geprüft werden.
rotec kann bei der Auswahl der passenden Oberfläche unterstützen, damit Optik, Umgebung und technische Anforderungen zusammenpassen.
Wartung und Pflege von Linius Aluminiumlamellen
Lamellenfassaden benötigen regelmäßige Pflege, damit Oberfläche, Optik und technische Funktion langfristig erhalten bleiben. Staub, Baustellenrückstände, Umweltbelastung oder Witterung sollten deshalb regelmäßig entfernt werden.
Nach der Montage ist eine Reinigung besonders sinnvoll, wenn Baustaub, Mörtelreste oder andere Rückstände sichtbar sind. Geeignet sind in der Regel milde, nicht scheuernde Reinigungsmittel und sauberes Wasser.
Aggressive Reinigungsmittel, Stahlwolle, Schleifmittel, ungeeignete Lösungsmittel oder Hochdruckreiniger mit zu starker Wirkung sollten vermieden werden. Denn solche Mittel können die Oberfläche beschädigen und dadurch die langfristige Qualität beeinträchtigen.
Praxisbeispiel: rotec Projekt in Hamburg mit L.150ACL
Das Headerbild zeigt ein rotec Projekt in Hamburg. Dort kamen Renson Schallschutzlamellen L.150ACL zum Einsatz. rotec lieferte und montierte die großflächige Lamellenanlage.
Dieses Projekt zeigt sehr gut, warum Schallschutzlamellen mehr sind als einfache Fassadenprofile. Die Lamellen mussten zur technischen Funktion, zur Fassade, zur Unterkonstruktion und zur Montage passen. Gleichzeitig sollte die Anlage eine klare und einheitliche Fassadenwirkung erzeugen.
L.150ACL war hier besonders geeignet, weil eine hohe Schalldämmung gefordert war. Mit Rw 15 dB bietet dieser Typ die stärkste akustische Leistung in der betrachteten Vergleichsgruppe.
Praxisbeispiel: Schallschutzlamellen im Hochhaus City West
Ein weiteres wichtiges rotec Referenzbeispiel sind Schallschutzlamellen im Hochhaus City West. Dort ging es um die akustische Abschirmung technischer Anlagen in einer sensiblen innerstädtischen Umgebung.
Solche Projekte zeigen, dass Schallschutzlamellen häufig dort eingesetzt werden, wo Technik und Nachbarschaftsschutz zusammenkommen. Gerade Dachklimaanlagen, Lüftungsanlagen und technische Dachaufbauten müssen ausreichend Luft erhalten. Gleichzeitig darf die Geräuschabstrahlung nicht unkontrolliert in die Umgebung gelangen.
Das im Montageabschnitt eingebundene Video zeigt neben der Lamellenmontage auch die Anwendung am Hochhaus und ergänzt dieses Praxisbeispiel mit bewegten Bildern.
rotec kann solche Lösungen technisch begleiten, liefern und montieren. Damit wird aus einer einzelnen Lamelle eine projektspezifische Systemlösung für die Gebäudehülle.
Planungsunterlagen zum Download
Für Architekten, Planungsbüros, Fassadenbauer, Metallbauer und TGA Planer stellt rotec wichtige Unterlagen zu Renson Schallschutzlamellen bereit. Die Downloads unterstützen Planung, Ausschreibung, technische Bewertung, Montagevorbereitung und Abstimmung bei Lamellenfassaden, Technikfassaden, Dachaufbauten und Dacheinhausungen.
Planer erhalten hier die wichtigsten technischen Unterlagen für eine erste Bewertung. Dazu gehören die Linius Broschüre, die Montageanleitung, Ausschreibungstexte sowie Prüfberichte zu Luftdurchlass, Regenschutz, Wasserbeständigkeit und Schalldämmung. Damit lassen sich Lamellentypen schneller vergleichen und Ausschreibungen besser vorbereiten.
Linius B2B Broschüre
Systemübersicht mit Auswahlkriterien, Luftdurchlass, Regenschutz, Schalldämmung und Vergleich der Lamellentypen L.060AC, L.150ACS, L.150ACL, L.170ACS und L.170ACL.
Montageanleitung Linius
Montagehinweise zu Trägerprofilen, Lamellenhaltern, thermischer Dilatation, Befestigung, Fugenbild und systemgerechter Montage von Linius Lamellenwänden.
Prüfbericht L.060AC
Prüfbericht zur Renson Linius L.060AC mit Angaben zu Luftdurchlass, Druckverlust und Regenschutz nach EN 13030:2001.
Ausschreibungstexte für Renson Schallschutzlamellen
Die folgenden Ausschreibungstexte unterstützen Planer bei Leistungsverzeichnissen, Projektbeschreibungen und technischen Abstimmungen. Die Texte dienen als Grundlage und müssen projektbezogen angepasst werden.
Prüfberichte und technische Nachweise
Die folgenden Prüfberichte unterstützen die technische Bewertung von Luftdurchlass, Wasserbeständigkeit und Schalldämmung. Sie dienen als Planungsgrundlage und ersetzen keine projektbezogene Fachplanung.
Hinweis: Die Unterlagen sind technische Herstellerunterlagen von Renson und werden von rotec für Planer und Fachkunden bereitgestellt. Sie dienen als technische Planungsgrundlage. Luftleistung, Schalldämmung, Einbausituation, Unterkonstruktion, Statik, Windlast, Befestigung, Entwässerung und Montage müssen objektbezogen geprüft werden.
Ausschreibungstext zum Kopieren
Der folgende Ausschreibungstext ist als technische Grundlage gedacht. Die konkrete Ausführung muss durch die Fachplanung projektbezogen geprüft und ergänzt werden.
Renson Linius Schallschutzlamellen als Lüftungslamellenwandsystem für technische Gebäudeöffnungen, Fassaden, Dachaufbauten, Dacheinhausungen oder vergleichbare Anwendungen liefern und, sofern beauftragt, fachgerecht montieren.
Ausführung als akustische Aluminium Lamellenwand mit stranggepressten Aluminiumprofilen EN AW 6063 T66. Die Lamellen sind je nach gewähltem Typ mit perforierter Unterseite und schalldämmender Füllung aus anorganischer Mineralwolle auszuführen. Der Lamellentyp ist gemäß Planung und technischer Anforderung auszuwählen.
Mögliche Lamellentypen: L.060AC, L.150ACS, L.150ACL, L.170ACS oder L.170ACL.
Die Auswahl erfolgt nach Anforderungen an Schalldämmung, Luftdurchlass, Druckverlust, Wetterschutz, Sichtschutz, Fassadenbild, Bauhöhe und Montage. Die technischen Werte sind den jeweiligen Produktunterlagen und Prüfberichten zu entnehmen.
Oberfläche nach Planungsvorgabe, wahlweise eloxiert oder polyester pulverbeschichtet in RAL Farbe. Farbton, Glanzgrad, sichtbare Seiten und Korrosionsanforderungen sind vor Fertigung abzustimmen.
Die Unterkonstruktion ist bauseits tragfähig, eben und nach den örtlichen Vorschriften herzustellen. Statik, Windlast, Befestigungsgrund, Anschlussdetails und Tragfähigkeit des Baukörpers sind bauseits zu prüfen und nachzuweisen.
Die Montage erfolgt mit systemgerechten Lamellenhaltern und Trägerprofilen nach Herstellervorgaben. Thermische Dilatation, Fugenbild, Festpunkte, Gleitpunkte und Montagefolge sind zu berücksichtigen.
Hersteller beziehungsweise Lieferant: rotec Berlin Metalltechnik GmbH, Werner Voss Damm 58, 12101 Berlin.
Typische Fehler bei Planung und Bestellung
Ein häufiger Fehler ist die reine Betrachtung des Rw Wertes. Ein hoher Schalldämmwert ist wichtig, aber er reicht nicht aus. Luftdurchlass, Druckverlust und Öffnungsfläche müssen ebenfalls passen.
Ein zweiter Fehler ist die zu späte Klärung der Unterkonstruktion. Wenn Träger, Befestigungspunkte und Windlast erst auf der Baustelle geprüft werden, entstehen Verzögerungen.
Ein dritter Fehler betrifft den Wetterschutz. Schallschutzlamellen sind nicht automatisch in jeder Einbausituation gleich regensicher. Luftgeschwindigkeit, Schwelle, Drahtgeflecht und Einbauort müssen bewertet werden.
Ein vierter Fehler ist die fehlende Abstimmung mit der TGA Planung. Wenn die erforderliche Luftmenge nicht erreicht wird, nützt die beste Fassadenoptik wenig.
Ein fünfter Fehler ist die unklare Schnittstelle zwischen Lieferant, Fassadenbauer, Statiker und Montagebetrieb. Deshalb sollte die Verantwortung früh geklärt werden.
Warum rotec der richtige Partner für Schallschutzlamellen ist
rotec verbindet technische Beratung, Metallverarbeitung, Lieferung und Montage zu einer praxisnahen Lösung. Gerade bei Schallschutzlamellen ist diese Kombination wertvoll, weil die Bauteile zur Fassade, zur Unterkonstruktion, zur Lufttechnik und zur akustischen Anforderung passen müssen.
In Berlin fertigt und verarbeitet rotec Metallbauteile für anspruchsvolle technische Gebäudeöffnungen. Außerdem verfügt rotec über Erfahrung mit Lüftungsgittern, Wetterschutzgittern, Lamellenfassaden, Dachhauben und Dacheinhausungen. Dadurch kann rotec die Anforderungen von Architekten, Planern, Metallbauern, Fassadenbauern und Industriebetrieben gut einordnen.
Bei größeren Bauvorhaben kommt auf Wunsch ein rotec Architektenberater vor Ort. Dadurch lassen sich Einbausituation, Luftführung, Schallschutz, Montage und Schnittstellen direkt am Objekt prüfen. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf der Webseite der rotec Berlin Metalltechnik GmbH. Ergänzende Metallprodukte finden Sie außerdem im rotec Profishop für Metallprodukte.
FAQ zu Renson Schallschutzlamellen
Welche Renson Schallschutzlamelle bietet den höchsten Schalldämmwert?
In dieser Vergleichsgruppe bietet L.150ACL mit Rw 15 dB den höchsten Schalldämmwert.
Welche Lamelle eignet sich für mehr Luftdurchlass?
Für mehr Luftdurchlass sollten Planer vor allem L.170ACS und L.170ACL prüfen. Beide Typen bieten mit 37 Prozent physischem freiem Durchlass mehr freien Durchlass als die 150 mm Varianten.
Wofür eignet sich L.060AC?
L.060AC eignet sich für kompakte Lamellenflächen mit feiner Fassadenoptik, guter Luftleistung und moderater akustischer Wirkung.
Wann sollte L.150ACS eingesetzt werden?
L.150ACS eignet sich als Standardlösung für Technikfassaden, Dachaufbauten und Lüftungsöffnungen mit Schallschutzanforderung.
Wann ist L.150ACL sinnvoll?
L.150ACL ist sinnvoll, wenn die Schalldämmung im Vordergrund steht und ein hoher Rw Wert benötigt wird.
Was ist der Unterschied zwischen L.150ACS und L.150ACL?
L.150ACS bietet eine solide akustische Wirkung mit Rw 11 dB. L.150ACL erreicht mit Rw 15 dB einen höheren Schalldämmwert und eignet sich daher besser, wenn die Schalldämmung im Vordergrund steht.
Was ist der Unterschied zwischen L.170ACS und L.170ACL?
L.170ACS bietet ein breiteres Lamellenbild mit moderater Schalldämmung. L.170ACL bietet ebenfalls 170 mm Lamellenabstand, jedoch mit höherer Schalldämmung von Rw 13 dB.
Welche Schallschutzlamelle ist für hohe Luftmengen sinnvoll?
Bei hohen Luftmengen sollten L.170ACS und L.170ACL geprüft werden, weil sie einen höheren physischen freien Durchlass besitzen. Die endgültige Auswahl hängt jedoch von Druckverlust, Öffnungsfläche und TGA Planung ab.
Welche Unterlagen benötigen Planer für die Ausschreibung?
Planer benötigen technische Daten, Prüfberichte, Montagehinweise und einen projektspezifisch angepassten Ausschreibungstext. Zusätzlich sollten Luftleistung, Akustik, Unterkonstruktion und Montage geprüft werden.
Wann ist L.170ACL die bessere Wahl?
L.170ACL ist interessant, wenn ein höherer freier Durchlass und zugleich eine stärkere Schalldämmung benötigt werden.
Können Schallschutzlamellen in Dacheinhausungen eingesetzt werden?
Ja, Schallschutzlamellen eignen sich sehr gut für Dacheinhausungen, wenn technische Anlagen Luft benötigen und zugleich akustisch abgeschirmt werden sollen.
Montiert rotec Schallschutzlamellen?
Ja, rotec liefert und montiert Schallschutzlamellen projektbezogen. Die Fachplanung muss Unterkonstruktion und Statik bauseits planen und nachweisen.
Gibt es Ausschreibungstexte für Renson Schallschutzlamellen?
Ja, für mehrere Typen gibt es technische Ausschreibungstexte. Zusätzlich kann rotec projektbezogene Formulierungen für Leistungsverzeichnisse unterstützen.
Sind Schallschutzlamellen für Rechenzentren geeignet?
Ja, Schallschutzlamellen können für Rechenzentren geeignet sein. Allerdings muss die Fachplanung Luftmenge, Druckverlust, Schallschutzanforderung und Einbausituation projektbezogen prüfen.
Call to Action: Schallschutzlamellen mit rotec planen
Sie planen eine Technikfassade, eine Dacheinhausung, eine Lüftungsöffnung oder eine Lamellenfassade mit Schallschutzanforderung? Dann unterstützt rotec Sie bei der Auswahl der passenden Renson Schallschutzlamellen.
Ob L.060AC, L.150ACS, L.150ACL, L.170ACS oder L.170ACL: rotec hilft bei technischer Abstimmung, Maßklärung, Lieferung und Montage. Für größere Bauvorhaben steht auf Wunsch ein Architektenberater zur Verfügung.
rotec unterstützt Sie bei der Auswahl, Lieferung und Montage von Renson Schallschutzlamellen für technische Gebäudeöffnungen, Dachaufbauten und Lamellenfassaden.
Sprechen Sie rotec frühzeitig an. So lassen sich Luftdurchlass, Schalldämmung, Unterkonstruktion, Montage und Fassadenbild sauber aufeinander abstimmen.