Lichtkuppeln für Flachdächer bringen natürliches Tageslicht in Hallen, Büros, Schulen, Treppenräume und weitere Gebäudebereiche. Je nach Ausführung unterstützen sie außerdem die Lüftung, ermöglichen einen Dachausstieg oder übernehmen eine Funktion innerhalb einer Rauch- und Wärmeabzugsanlage.

Damit die gewählte Lichtkuppel dauerhaft zum Gebäude passt, müssen Dachöffnung, Aufsetzkranz, Oberschale, Wärmeschutz und Zubehör aufeinander abgestimmt sein. Das gilt sowohl für Neubauten als auch für die Sanierung vorhandener Dachoberlichter.

Dieser Fachbeitrag zeigt Dir, wie Du Lichtkuppeln für Flachdächer planst, ausmisst und technisch sinnvoll konfigurierst. Außerdem erfährst Du, wann eine Sanierung wirtschaftlich ist und wann eine persönliche Fachberatung erforderlich wird.

Zuletzt fachlich geprüft und aktualisiert am 15. Juli 2026

Direkt zur passenden Lösung

Du kennst bereits Form, Maße und gewünschte Ausstattung. Dann kannst Du im rotec Lichtkuppelshop passende Ausführungen auswählen und direkt vergleichen.

Das Wichtigste zu Lichtkuppeln für Flachdächer

  • Form und Abmessung müssen zur vorhandenen oder geplanten Dachöffnung passen.
  • Aufsetzkranz, Oberschale und Öffnungsfunktion bilden ein abgestimmtes System.
  • Eine normale Lüftungslichtkuppel ist nicht automatisch ein geprüftes RWA-Gerät.
  • Bei Sanierungen entscheiden genaue Maße und aussagekräftige Fotos über die passende Lösung.
  • Durchsturzschutz, Dachzugang und Wartungswege müssen früh in die Planung einfließen.
  • Bei unklaren Bestandsmaßen, RWA-Anforderungen oder Sonderkonstruktionen empfiehlt sich die technische Abstimmung vor der Bestellung.

Was ist eine Lichtkuppel?

Eine Lichtkuppel ist ein Dachoberlicht für flache oder flach geneigte Dächer. Sie besteht üblicherweise aus einer lichtdurchlässigen Oberschale, einem Einfassrahmen und einem Aufsetzkranz.

Der Aufsetzkranz verbindet die Dachöffnung mit der Lichtkuppel. Außerdem schafft er den erforderlichen Abstand zur Dachfläche und nimmt den Anschluss der Dachabdichtung auf.

Je nach Ausführung bleibt die Lichtkuppel fest geschlossen oder lässt sich öffnen. Öffnungsfähige Varianten unterstützen die tägliche Lüftung, den Rauchabzug oder den Zugang zum Dach.

Die DIN EN 1873:2016-07 behandelt Anforderungen und Prüfverfahren für bestimmte Lichtkuppeln aus Kunststoff. Sie erfasst außerdem Lichtkuppeln mit zugehörigen Aufsetzkränzen innerhalb ihres festgelegten Anwendungsbereichs. Glaslichtkuppeln dürfen deshalb nicht pauschal dieser Produktnorm zugeordnet werden.

U-Wert
Der U-Wert beschreibt den Wärmedurchgang eines Bauteils. Ein niedrigerer Wert steht für einen besseren Wärmeschutz.
ULW
ULW bezeichnet häufig die untere lichte Weite. Die genaue Maßdefinition hängt vom jeweiligen System ab.
OLW
OLW bezeichnet häufig die obere lichte Weite am Aufsetzkranz. Maßgeblich bleibt die Herstellerzeichnung.
RWA
RWA steht für Rauch- und Wärmeabzug. Die Abkürzung bezeichnet das Gesamtsystem zur Ableitung von Rauch und Wärme.
NRWG
NRWG steht für natürliches Rauch- und Wärmeabzugsgerät. Dabei handelt es sich um das geprüfte Gerät innerhalb einer natürlichen RWA-Anlage.

Welche Vorteile bieten Lichtkuppeln auf Flachdächern?

Natürliches Tageslicht für große Raumtiefen

Dachoberlichter führen Tageslicht von oben in das Gebäude. Dadurch erreichen sie auch innenliegende Bereiche, die weit von Fassadenfenstern entfernt sind.

Eine abgestimmte Anordnung kann die Lichtverteilung in Produktionshallen, Werkstätten, Verkehrsflächen und Lagerräumen verbessern. Für Arbeitsstätten enthält die ASR A3.4 Beleuchtung und Sichtverbindung wichtige Hinweise zur Tageslichtversorgung.

Natürliche Lüftung unterstützen

Öffenbare Lichtkuppeln können aufsteigende Warmluft nach außen abführen. Dadurch unterstützen sie ein abgestimmtes Lüftungs- oder Nachtauskühlungskonzept.

Die tatsächliche Lüftungswirkung hängt jedoch von Öffnungsfläche, Nachströmung, Raumgeometrie und Witterung ab. Deshalb ersetzt eine Lichtkuppel keine projektbezogene Lüftungsplanung.

Dachzugang ermöglichen

Eine entsprechend ausgestattete Lichtkuppel kann den Zugang zu Wartungsflächen auf dem Flachdach ermöglichen. Das ist beispielsweise bei Photovoltaikanlagen, Lüftungstechnik oder Dachaufbauten sinnvoll.

Rauch und Wärme im Brandfall ableiten

Ein geprüftes NRWG kann Teil einer natürlichen Rauch- und Wärmeabzugsanlage sein. Dafür müssen Lichtkuppel, Öffnungsmechanik, Steuerung und Nachweise zusammenpassen.

Welche Lichtkuppel passt zu Deinem Projekt?

Quadratische und rechteckige Lichtkuppeln eignen sich für viele Industrie-, Verwaltungs- und Gewerbegebäude. Runde und pyramidenförmige Varianten erfüllen zusätzliche gestalterische Anforderungen. Für Lüftung, Dachausstieg oder RWA benötigt jede Bauform passende Rahmen, Antriebe und Sicherheitseinrichtungen.

Neubau und Standardmaß

Form, Nenngröße und Ausstattung stehen fest. Dann kannst Du die passende Lichtkuppel direkt im Shop auswählen.

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Sanierung und Bestand

Die vorhandene Oberschale oder der Aufsetzkranz soll erhalten oder ersetzt werden. Dafür benötigen wir Maße und Fotos.

Lichtkuppel-Sanierung ansehen

RWA und Sonderlösung

Brandschutz, Dachausstieg oder besondere Anschlussdetails erfordern eine technische Abstimmung vor der Bestellung.

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Bauformen von Lichtkuppeln im Vergleich

Ausführung Typischer Einsatz Mögliche Funktionen Passendes rotec Sortiment
Quadratische Lichtkuppel Hallen, Büros, Schulen und Treppenräume Tageslicht, Lüftung, Dachausstieg oder RWA Quadratische Lichtkuppeln
Rechteckige Lichtkuppel Flure, Hallenachsen und längliche Dachöffnungen Tageslicht, Lüftung, Dachausstieg oder RWA Rechteckige Lichtkuppeln
Runde Lichtkuppel Gestalterisch betonte Dachbereiche und runde Öffnungen Tageslicht und projektabhängig Lüftung Runde Lichtkuppeln
Pyramidenförmige Lichtkuppel Repräsentative und architektonisch betonte Gebäude Tageslicht und projektabhängig weitere Funktionen Pyramidenförmige Lichtkuppeln
Glaslichtkuppel Verwaltungsbauten und hochwertige Gebäudebereiche Tageslicht und elektrische Lüftung, abhängig vom System Quadratische Glaslichtkuppeln und rechteckige Glaslichtkuppeln
Sanierungslösung Bestehende Dachöffnungen und Fremdfabrikate Neue Oberschale, Aufstockung oder vollständiger Austausch Sanierung von Fremdfabrikaten

Lichtkuppel, Flachdachfenster oder Lichtband?

Lichtkuppel

Eine Lichtkuppel eignet sich besonders für einzelne Dachöffnungen. Sie lässt sich je nach System mit Lüftung, RWA oder Dachausstieg kombinieren.

Flachdachfenster

Flachdachfenster kommen häufig bei Wohngebäuden oder architektonisch anspruchsvollen Innenräumen zum Einsatz. Sie besitzen meist eine flachere, fensterähnliche Gestaltung.

Lichtband

Lichtbänder schaffen zusammenhängende Lichtflächen. Deshalb eignen sie sich insbesondere für große Industrie-, Produktions- und Logistikhallen.

Die Entscheidung hängt von der Raumgröße, der Dachkonstruktion, der gewünschten Lichtfläche und den erforderlichen Zusatzfunktionen ab.

Lichtkuppel richtig ausmessen

Eine sorgfältige Bestandsaufnahme ist besonders bei Sanierungen entscheidend. Bereits kleine Maßabweichungen können dazu führen, dass Oberschale, Einfassrahmen oder Aufsetzkranz nicht passen.

ULW und OLW eindeutig zuordnen

Bei Lichtkuppeln werden häufig die Abkürzungen ULW und OLW verwendet. Allerdings können Hersteller einzelne Maße unterschiedlich definieren.

Deshalb solltest Du niemals allein nach einer allgemeinen Begriffserklärung bestellen. Vergleiche die Maße immer mit der Produktzeichnung und der Einbausituation.

Diese Angaben benötigen wir für eine Sanierungsanfrage

  • Länge und Breite der vorhandenen Dachöffnung
  • ULW und OLW nach vorhandener Herstellerzeichnung, sofern verfügbar
  • Außenmaß des vorhandenen Aufsetzkranzes
  • Höhe des Aufsetzkranzes über der Dachfläche
  • Form der Lichtkuppel
  • Anzahl und Zustand der vorhandenen Schalen
  • Hersteller und Typ, sofern erkennbar
  • vorhandene Beschläge, Antriebe und Steuerungen
  • Fotos von außen, innen und vom Dachanschluss

Auf den Bildern sollte ein Maßband oder Zollstock sichtbar sein. Dadurch können unsere Fachberater Abmessungen und Proportionen besser beurteilen.

Bestehende Lichtkuppel sanieren

Sende uns Fotos, Maße und Angaben zur gewünschten Funktion. Dadurch können wir prüfen, ob eine neue Oberschale, ein Aufstockelement oder ein vollständiger Austausch sinnvoll ist.

Aufsetzkranz als Verbindung zum Flachdach

Der fachlich übliche Begriff lautet Aufsetzkranz. Im Handel und in Produktbezeichnungen wird häufig auch Aufsatzkranz verwendet.

Der Aufsetzkranz verbindet die Dachöffnung mit der Lichtkuppel. Gleichzeitig beeinflusst er Einbauhöhe, Wärmedämmung und Anschluss der Dachabdichtung.

Standard-Aufsetzkranz

Standardausführungen eignen sich für viele übliche Dachaufbauten. Die gewählte Höhe muss jedoch zur Wärmedämmung und zur geplanten Dachabdichtung passen.

Senkrechter Aufsetzkranz

Ein senkrechter Aufsetzkranz kann bei besonderen Anschlussdetails oder Sanierungen sinnvoll sein. Die Bezeichnung bezieht sich auf die Form des Kranzes und nicht auf eine senkrechte Lichtkuppel.

Eine passende Produktgruppe findest Du unter quadratische Lichtkuppeln mit senkrechtem Aufsatzkranz.

Aufstockelement für Sanierungen

Wird der Dachaufbau durch eine zusätzliche Dämmschicht höher, kann ein Aufstockelement den vorhandenen Aufsetzkranz ergänzen. Dadurch lässt sich eine bestehende Dachöffnung unter Umständen weiterverwenden.

Ob diese Lösung technisch sinnvoll ist, hängt vom Zustand des Bestandskranzes und den Anschlussdetails ab.

Oberschale, Schalenzahl und Wärmeschutz

Die Oberschale beeinflusst Lichtdurchlässigkeit, Wärmeschutz, Widerstandsfähigkeit und Erscheinungsbild der Lichtkuppel.

Einschalige und mehrschalige Ausführungen

Einschalige Ausführungen kommen vor allem für unbeheizte oder energetisch weniger anspruchsvolle Gebäudebereiche infrage.

Mehrschalige Systeme bilden zusätzliche Luftschichten. Dadurch können sie den Wärmeschutz verbessern. Gleichzeitig verändern sich Lichtdurchlässigkeit, Gewicht und Preis.

Konkrete U-Werte müssen dem Datenblatt der gewählten Konfiguration entnommen werden. Pauschale Angaben sind ohne Kenntnis von Material, Größe und Systemaufbau nicht belastbar.

Polycarbonat oder Acrylglas

Polycarbonat besitzt eine hohe Schlagzähigkeit. Acrylglas bietet eine hohe Lichtdurchlässigkeit und eine klare Optik. Die geeignete Ausführung hängt vom Produkt und von den Projektanforderungen ab.

Klare oder opale Oberschale

Klare Oberschalen ermöglichen einen hohen direkten Lichteintrag. Allerdings können Blendung und stärkere Sonneneinstrahlung entstehen.

Opale Ausführungen streuen das Licht. Dadurch kann eine gleichmäßigere Belichtung entstehen, während direkte Einblicke reduziert werden.

Passende Ersatzteile findest Du unter quadratische Lichtkuppel-Oberschalen und rechteckige Lichtkuppel-Oberschalen.

Sanierung vorhandener Lichtkuppeln

Vergilbungen, Risse, beschädigte Dichtungen oder schwergängige Beschläge können die Funktion älterer Lichtkuppeln beeinträchtigen. Dennoch ist nicht immer ein vollständiger Rückbau erforderlich.

Der Fachverband Tageslicht und Rauchschutz weist darauf hin, dass Dachsanierungen häufig eine Anpassung vorhandener Lichtkuppeln und integrierter RWA-Systeme erfordern.

Nur die Oberschale austauschen

Ist der vorhandene Aufsetzkranz weiterhin geeignet, kann möglicherweise nur die Oberschale ersetzt werden. Dadurch bleiben größere Eingriffe in die Dachabdichtung begrenzt.

Sanierung mit Aufstockelement

Ein Aufstockelement kann erforderlich werden, wenn die neue Wärmedämmung den Dachaufbau erhöht. Gleichzeitig lässt sich häufig eine energetisch verbesserte Oberschale einsetzen.

Sanierung von Fremdfabrikaten

Bei älteren Lichtkuppeln ist der ursprüngliche Hersteller nicht immer bekannt. Deshalb benötigen wir genaue Maße und aussagekräftige Fotos.

rotec bietet Sanierungslösungen für unterschiedliche Bestandsanlagen und Fremdfabrikate. Die technische Machbarkeit prüfen wir für jede Anlage einzeln.

Wann ist ein vollständiger Austausch sinnvoll?

  • Der Aufsetzkranz ist beschädigt oder stark gealtert.
  • Die Dachöffnung soll verändert werden.
  • Der vorhandene Wärmeschutz reicht nicht mehr aus.
  • Die Anschlussdetails lassen sich nicht dauerhaft herstellen.
  • Eine neue RWA-Funktion oder ein Dachausstieg wird erforderlich.
  • Tragende oder sicherheitsrelevante Bauteile zeigen Schäden.

Lüftungsfunktion richtig planen

Eine Lichtkuppel kann manuell oder elektrisch geöffnet werden. Welche Bedienung sinnvoll ist, hängt von Einbauhöhe, Nutzung und Öffnungshäufigkeit ab.

Manuelle Öffnung

Eine Kurbelbedienung eignet sich für erreichbare Einbauhöhen und eine gelegentliche Lüftung. Der Bedienpunkt muss sicher zugänglich bleiben.

Elektrische Öffnung

Elektrische Antriebe erleichtern die regelmäßige Lüftung. Sie lassen sich je nach System mit Tastern, Fernbedienungen oder einer Gebäudeautomation kombinieren.

Passende Komponenten findest Du bei den Klapp- und Lüfterrahmen sowie den elektrischen Öffnungsaggregaten.

Wind- und Regensensoren

Geeignete Sensoren können Lüftungsöffnungen bei ungünstiger Witterung automatisch schließen. Die Sensorik muss mit Antrieb und Steuerung kompatibel sein.

Weitere Informationen findest Du bei den Wind- und Regensensoren für Lichtkuppeln.

Lüftung und RWA klar unterscheiden

Eine elektrische Lüftungsfunktion erfüllt nicht automatisch die Anforderungen einer RWA-Anlage. Für ein NRWG sind geprüfte Komponenten und passende Nachweise erforderlich.

RWA-Lichtkuppeln und natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte

RWA steht für Rauch- und Wärmeabzug. Eine natürliche RWA-Anlage nutzt den thermischen Auftrieb, um Rauch und heiße Brandgase nach außen abzuleiten.

Ein geeignetes natürliches Rauch- und Wärmeabzugsgerät, kurz NRWG, kann als Dachgerät innerhalb einer solchen Anlage eingesetzt werden.

Die DIN EN 12101-2:2017-08 legt Anforderungen und Prüfverfahren für NRWG fest. Sie ist eine Produktnorm für das Gerät.

Die DIN 18232-2:2007-11 enthält dagegen Regeln zur Bemessung, zu Anforderungen und zum Einbau natürlicher Rauchabzugsanlagen innerhalb ihres Anwendungsbereichs.

Die erforderliche Anzahl, Lage und aerodynamisch wirksame Öffnungsfläche ergeben sich aus dem Brandschutzkonzept sowie den anzuwendenden Planungs- und Bemessungsregeln. Deshalb sollte die technische Abstimmung vor der Bestellung erfolgen.

Wichtige Planungsangaben für RWA-Projekte

  • Brandschutzkonzept und vorgesehener Anwendungsfall
  • erforderliche aerodynamisch wirksame Öffnungsfläche
  • Anzahl und Lage der Geräte
  • Nachströmöffnungen
  • elektrische oder pneumatische Auslösung
  • RWA-Zentrale und Energieversorgung
  • Wind- und Schneelast
  • Schnittstellen zur Brandmeldeanlage
  • Inbetriebnahme, Prüfung und Wartung

RWA-Anlage oder NRWG abstimmen

Für Brandschutzprojekte benötigen wir die relevanten Planungsunterlagen. Unsere Fachberater prüfen anschließend, welche Geräte und Komponenten zum vorgesehenen System passen.

Weiterführende Informationen findest Du außerdem im rotec Fachbeitrag über Entrauchungshauben für Tiefgaragen und Dachschächte. Für Aufzugsschächte empfehlen wir den Beitrag Schachtentrauchung für Fahrstühle.

Lichtkuppel als Dachausstieg

Eine Lichtkuppel mit geeigneter Öffnungstechnik kann den Zugang zum Flachdach ermöglichen. Dabei müssen Öffnungsweite, Beschläge und anschließender Verkehrsweg zusammenpassen.

Zusätzlich ist zu prüfen, wie Personen nach dem Ausstieg vor Absturz geschützt werden. Der Dachausstieg allein ersetzt keine sichere Verkehrs- und Wartungsplanung auf dem Dach.

Passende Systeme findest Du in der Produktgruppe Lichtkuppeln und Systeme für den Dachausstieg.

Durchsturzschutz und Einbruchschutz

Durchtrittsicher, durchsturzsicher und begehbar

Diese Begriffe dürfen nicht gleichgesetzt werden.

  • Durchtrittsicher: Das Bauteil verhindert unter den nachgewiesenen Bedingungen ein Hindurchtreten.
  • Durchsturzsicher: Das Bauteil oder eine zusätzliche Sicherung verhindert unter den nachgewiesenen Bedingungen einen Absturz durch die Öffnung.
  • Begehbar: Das Bauteil ist für eine definierte Nutzung und Belastung als begehbare Fläche vorgesehen.

Die ASR A1.6 Fenster, Oberlichter, lichtdurchlässige Wände behandelt unter anderem die sichere Nutzung und Instandhaltung von Dachoberlichtern.

Die ASR A2.1 Schutz vor Absturz konkretisiert Maßnahmen zum Schutz vor Absturz und zum Umgang mit nicht durchtrittsicheren Bauteilen.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung empfiehlt, bei Neubauten durchsturzsichere Lichtkuppeln und Lichtbänder vorzusehen. Auch bei Austausch und Nachrüstung sollten geeignete Sicherungen geprüft werden.

Passende Produkte findest Du unter Durchsturz- und Einbruchsgitter für Lichtkuppeln.

Einbruchschutz nur mit belastbarem Nachweis bewerten

Ein entsprechend konstruiertes und befestigtes Schutzgitter kann das Eindringen durch eine Dachöffnung erschweren. Eine definierte Einbruchhemmung darf jedoch nur genannt werden, wenn ein geeigneter Prüf- oder Klassifizierungsnachweis für das konkrete System vorliegt.

Sonnenschutz und sommerlicher Wärmeschutz

Tageslicht ist erwünscht. Allerdings kann intensive Sonneneinstrahlung zusätzliche Wärmelasten und Blendung verursachen.

Deshalb sollten Planer folgende Punkte früh berücksichtigen:

  • Ausrichtung und Neigung der Dachfläche
  • Größe und Anzahl der Lichtkuppeln
  • Lichtdurchlässigkeit der Oberschale
  • klare oder opale Ausführung
  • äußerer oder innerer Sonnenschutz
  • natürliche oder mechanische Lüftung
  • Nutzung des darunterliegenden Raums
  • vorhandene Kühllasten

Die ASR A1.6 verweist bei Dachoberlichtern auf die Anforderungen an Raumtemperatur und Beleuchtung. Deshalb sollte der Tageslichteintrag nicht getrennt vom sommerlichen Wärmeschutz geplant werden.

Was kostet eine Lichtkuppel für ein Flachdach?

Der Preis einer Lichtkuppel hängt von mehreren technischen Faktoren ab. Deshalb ist ein einzelner Pauschalpreis nur begrenzt aussagekräftig.

Wesentliche Kostenfaktoren sind:

  • Form und Abmessung
  • Material und Schalenzahl der Oberschale
  • klare oder opale Ausführung
  • Material und Höhe des Aufsetzkranzes
  • feststehende oder öffenbare Ausführung
  • manuelle oder elektrische Bedienung
  • RWA-Funktion
  • Dachausstieg
  • Durchsturzschutz
  • Sensoren, Steuerungen und weiteres Zubehör
  • Sanierungs- oder Sonderbauteile

Für einen belastbaren Vergleich solltest Du vollständige Konfigurationen gegenüberstellen. Eine günstige Grundausführung kann durch später erforderliches Zubehör deutlich teurer werden.

Im rotec Onlineshop für Lichtkuppeln kannst Du Produktgruppen, Größen und Ausstattungen direkt prüfen. Dadurch erhältst Du frühzeitig eine nachvollziehbare Grundlage für Kalkulation, Angebot und Bestellung.

Lichtkuppeln für Flachdächer online konfigurieren

Schritt 1: Grundfunktion festlegen

Lege zuerst fest, ob die Lichtkuppel ausschließlich Tageslicht einbringen soll. Prüfe anschließend, ob Lüftung, RWA oder Dachausstieg erforderlich sind.

Schritt 2: Bauform auswählen

Wähle eine quadratische, rechteckige, runde oder pyramidenförmige Ausführung. Bei besonderen architektonischen Anforderungen kann eine Glaslichtkuppel infrage kommen.

Schritt 3: Maße festlegen

Übernimm die Maße aus den Planungsunterlagen oder aus einer sorgfältigen Bestandsaufnahme. Verwechsle dabei nicht ULW, OLW und Außenmaß.

Schritt 4: Aufsetzkranz bestimmen

Wähle Material, Höhe und Form passend zum Dachaufbau. Berücksichtige dabei Wärmedämmung und Dachabdichtung.

Schritt 5: Oberschale konfigurieren

Bestimme Material, Schalenzahl und Lichtstreuung. Vergleiche anschließend Wärmeschutz, Lichtdurchlässigkeit und Nutzungskomfort.

Schritt 6: Öffnungsfunktion ergänzen

Wähle bei Bedarf einen Lüfterrahmen, eine Kurbelbedienung oder einen elektrischen Antrieb.

Schritt 7: Sicherheitsausstattung festlegen

Ergänze erforderlichen Durchsturzschutz und weitere Schutzkomponenten.

Schritt 8: Zubehör und Steuerung auswählen

Prüfe Taster, Fernbedienungen, Wind- und Regensensoren sowie erforderliche Steuerungen. Eine Übersicht findest Du unter Zubehör und Erweiterungen für Lichtkuppeln.

Schritt 9: Konfiguration kontrollieren

Vergleiche alle Maße und Funktionen mit den Planungsunterlagen. Bei Unklarheiten sollte die technische Abstimmung vor der Bestellung erfolgen.

Checkliste für Architekten und Planungsbüros

Für Ausschreibung, Anfrage und technische Abstimmung sollten mindestens folgende Angaben definiert werden:

  1. Gebäudeart und Nutzungsbereich
  2. Neubau oder Sanierung
  3. Anzahl der Lichtkuppeln
  4. Form und Nenngröße
  5. ULW, OLW und weitere Systemmaße
  6. Material und Schalenzahl
  7. klare oder opale Ausführung
  8. Aufsetzkranzmaterial und Aufsetzkranzhöhe
  9. Wärmeschutzanforderungen
  10. Lüftungsfunktion
  11. Öffnungsweite und Öffnungsrichtung
  12. Bedienung oder elektrischer Antrieb
  13. RWA-Anforderung und erforderliche Nachweise
  14. Dachausstiegsfunktion
  15. Durchsturz- und Einbruchschutz
  16. Dachabdichtung und Anschlussdetails
  17. Wind- und Schneelasten
  18. Stromversorgung und Steuerung
  19. Prüfungen und Wartungsanforderungen
  20. Zugangs- und Montagebedingungen

Je eindeutiger diese Angaben sind, desto besser lassen sich Angebote vergleichen. Gleichzeitig sinkt das Risiko späterer Nachträge oder ungeeigneter Produktkombinationen.

Normen und Regelwerke für Lichtkuppeln

Welche Normen und Regelwerke gelten, hängt von Produkt, Nutzung und Gebäudekonzept ab. Maßgeblich sind stets die aktuelle Fassung und die projektspezifischen Anforderungen.

Norm oder Regelwerk Bedeutung für Planung und Ausführung
DIN EN 1873:2016-07 Anforderungen und Prüfverfahren für bestimmte Lichtkuppeln aus Kunststoff sowie zugehörige Aufsetzkränze innerhalb des Anwendungsbereichs.
DIN EN 12101-2:2017-08 Produktanforderungen und Prüfverfahren für natürliche Rauch- und Wärmeabzugsgeräte.
DIN 18232-2:2007-11 Bemessung, Anforderungen und Einbau natürlicher Rauchabzugsanlagen innerhalb des Anwendungsbereichs.
ASR A1.6 Fenster, Oberlichter und lichtdurchlässige Wände in Arbeitsstätten.
ASR A2.1 Schutz vor Absturz, herabfallenden Gegenständen und Betreten von Gefahrenbereichen.
ASR A3.4 Beleuchtung, Sichtverbindung und Tageslichtversorgung in Arbeitsstätten.
Landesbauordnung und Brandschutzkonzept Projektbezogene baurechtliche und brandschutztechnische Anforderungen.
Wichtiger Planungshinweis:

Dieser Fachbeitrag ersetzt keine projektbezogene Planung, Gefährdungsbeurteilung oder brandschutztechnische Bewertung. Prüfe die konkrete Ausführung mit den zuständigen Fachplanern und ausführenden Unternehmen.

Typische Fehler bei der Auswahl von Lichtkuppeln

ULW, OLW und Außenmaß werden verwechselt

Dadurch kann eine unpassende Oberschale oder Lichtkuppel bestellt werden. Deshalb sind Herstellerzeichnung und Einbausituation maßgeblich.

Nur die Oberschale wird betrachtet

Aufsetzkranz, Einfassrahmen, Beschläge und Dachanschluss werden nicht ausreichend geprüft.

Wärmeschutz wird zu spät berücksichtigt

Die Schalenzahl wird gewählt, bevor Nutzung und energetische Anforderungen geklärt sind.

Lüftung wird mit RWA gleichgesetzt

Ein elektrischer Öffnungsantrieb erfüllt nicht automatisch die Anforderungen an ein geprüftes NRWG.

Durchsturzschutz wird vergessen

Wartungswege und Technikflächen auf dem Dach werden erst nach der Produktauswahl berücksichtigt.

Der neue Dachaufbau bleibt unberücksichtigt

Zusätzliche Wärmedämmung verändert die erforderliche Höhe des Aufsetzkranzes.

Sonneneinstrahlung wird unterschätzt

Große klare Lichtflächen können Blendung und zusätzliche Wärmelasten verursachen.

Zubehör wird getrennt ausgewählt

Antrieb, Steuerung und Sensorik sind möglicherweise nicht miteinander kompatibel.

Planungsbeispiel für eine Lichtkuppel-Sanierung

Ein Industriebetrieb saniert das Flachdach einer Produktionshalle. Mehrere vorhandene Lichtkuppeln sind vergilbt und weisen beschädigte Dichtungen auf.

Gleichzeitig wird die Wärmedämmung des Daches verstärkt. Dadurch erhöht sich der gesamte Dachaufbau.

Zunächst werden alle Lichtkuppeln vermessen und fotografisch dokumentiert. Danach wird der Zustand der Aufsetzkränze und Einfassrahmen geprüft.

Bei einem Teil der Lichtkuppeln können die vorhandenen Aufsetzkränze erhalten bleiben. Dort werden Aufstockelemente und neue mehrschalige Oberschalen vorgesehen.

Andere Aufsetzkränze zeigen deutliche Schäden. Deshalb werden diese Lichtkuppeln vollständig erneuert.

Da Wartungspersonal regelmäßig das Dach betritt, werden geeignete Durchsturzsicherungen eingeplant. Ausgewählte Lichtkuppeln erhalten zusätzlich elektrische Lüftungsantriebe und Wettersensoren.

Das Beispiel zeigt, warum eine Sanierung nicht ausschließlich nach Abmessungen geplant werden sollte. Erst die vollständige Bestandsaufnahme ermöglicht eine wirtschaftliche und technisch passende Lösung.

Warum rotec bei Lichtkuppeln für Flachdächer?

rotec unterstützt Architekten, Planungsbüros, Dachdecker, Metallbauer und Industriebetriebe bei der Auswahl geeigneter Lichtkuppeln und Dachsysteme.

Dabei steht nicht nur das einzelne Produkt im Mittelpunkt. Entscheidend ist das abgestimmte Zusammenspiel aus Lichtkuppel, Aufsetzkranz, Öffnungstechnik und Sicherheitsausstattung.

  • persönliche Fachberatung für Neubau und Sanierung
  • direkt auswählbare Standardprodukte im Onlineshop
  • Oberschalen und Sanierungslösungen für unterschiedliche Bestandsanlagen
  • Komponenten für Lüftung, RWA und Dachausstieg
  • Zubehör für Bedienung, Sensorik und Sicherheit
  • technische Abstimmung bei besonderen Anforderungen

Häufige Fragen zu Lichtkuppeln für Flachdächer

Welche Lichtkuppel eignet sich für ein Flachdach?

Die Auswahl hängt von Dachöffnung, Gebäudenutzung und gewünschten Zusatzfunktionen ab. Quadratische und rechteckige Lichtkuppeln decken viele Standardanwendungen ab.

Wie wird eine Lichtkuppel richtig gemessen?

Wichtig sind unter anderem ULW, OLW, Außenmaß und Aufsetzkranzhöhe. Die genaue Zuordnung muss mit der jeweiligen Herstellerzeichnung abgeglichen werden.

Was ist der Unterschied zwischen ULW und OLW?

ULW bezeichnet häufig die untere lichte Weite. OLW bezeichnet häufig die obere lichte Weite am Aufsetzkranz. Das konkrete System kann davon abweichende Maßdefinitionen verwenden.

Kann nur die Oberschale ausgetauscht werden?

Ja, sofern Aufsetzkranz, Rahmen und Beschläge weiterhin geeignet sind. Maße und Zustand müssen vor der Bestellung geprüft werden.

Wie viele Schalen sollte eine Lichtkuppel haben?

Die geeignete Schalenzahl hängt von Wärmeschutz, Gebäudenutzung und gewünschter Lichtdurchlässigkeit ab. Konkrete U-Werte stehen im Produktdatenblatt.

Kann eine Lichtkuppel zur täglichen Lüftung genutzt werden?

Öffenbare Lichtkuppeln können manuell oder elektrisch betrieben werden. Die erforderliche Lüftungsleistung muss jedoch projektbezogen geprüft werden.

Ist jede öffenbare Lichtkuppel eine RWA-Lichtkuppel?

Nein. Ein NRWG benötigt geeignete geprüfte Komponenten und eine Einbindung entsprechend der brandschutztechnischen Planung.

Muss eine Lichtkuppel durchsturzsicher sein?

Die erforderlichen Schutzmaßnahmen hängen von Dachnutzung und Gefährdungsbeurteilung ab. Nicht durchtrittsichere Dachoberlichter benötigen geeignete Sicherungsmaßnahmen.

Kann eine Lichtkuppel als Dachausstieg dienen?

Ja, wenn Öffnungsweite, Beschläge und Sicherheitsausstattung dafür ausgelegt sind. Zusätzlich muss der anschließende Dachbereich sicher zugänglich sein.

Was kostet eine Lichtkuppel für ein Flachdach?

Der Preis hängt unter anderem von Form, Größe, Schalenzahl, Aufsetzkranz und Zusatzfunktionen ab. Eine vollständige Konfiguration ermöglicht den zuverlässigsten Vergleich.

Gibt es Lösungen für Fremdfabrikate?

Für viele bestehende Systeme können passende Oberschalen oder Sanierungslösungen geprüft werden. Dafür benötigen wir genaue Maße und aussagekräftige Bilder.

Welche Unterlagen benötigt rotec für eine Sanierungsanfrage?

Benötigt werden Fotos, Maße, Aufsetzkranzhöhe und Angaben zur gewünschten Funktion. Bei RWA-Anlagen sind zusätzliche technische Unterlagen erforderlich.

Jetzt Lichtkuppel konfigurieren oder Projekt anfragen

Du kennst die Maße und die gewünschte Ausstattung. Dann kannst Du die passende Lichtkuppel direkt im rotec Onlineshop auswählen.

Bei einer Sanierung, einer RWA-Anlage oder besonderen Anschlussdetails solltest Du uns zunächst Fotos und Planungsunterlagen senden. Dadurch können unsere Fachberater die passende Vorgehensweise prüfen.

Thomas Finkelde

Fachberatung Lichtkuppeln und Dachtechnik

Telefon: 030 789 039-44
E-Mail: t.finkelde@rotec-berlin.de

Mirko Löper

Fachberatung Lichtkuppeln und Dachtechnik

Telefon: 030 789 039-41
E-Mail: m.loeper@rotec-berlin.de

rotec Berlin Metalltechnik GmbH
Werner-Voss-Damm 58
12101 Berlin
Telefon: 030 789 039-0
E-Mail: info@rotec-berlin.de

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Fachquellen und weiterführende Regelwerke

Über den Autor

Karl Marx gründete rotec im Jahr 1982. Heute ist er als Prokurist und Fachautor für rotec tätig. In seinen Beiträgen vermittelt er praxisnahes Wissen für Architekten, Planungsbüros, Metallbauer, Fassadenbauer und Industriebetriebe.

Hinweis: Produktverfügbarkeit, technische Ausführungen und Preise können sich ändern. Maßgeblich sind die Angaben der jeweiligen Produktseite, die technischen Unterlagen und die projektbezogene Abstimmung.

Call to Action Lichtkuppeln für Flachdächer kaufen und sofort vergleichen

Wenn du Lichtkuppeln für Flachdächer kaufen möchtest, starte direkt im rotec Onlineshop unter rotec-lichtkuppeln.de. Du konfigurierst Form, Abmessung, Schalenzahl, Aufsatzkranz sowie Funktionen wie Lüftung, RWA oder Dachausstieg Schritt für Schritt. Jede Konfiguration ist vollständig bepreist. So kannst du Varianten sofort vergleichen und du erhältst eine klare Grundlage für Angebot, Bestellung und Ausschreibung.

Wenn du bei der Auswahl schnell Sicherheit brauchst oder wenn du ein konkretes Projekt technisch abstimmen möchtest, melde dich direkt bei uns. Wir klären mit dir die passenden Optionen und wir helfen dir, die richtige Konfiguration für dein Flachdach zu finden.

Persönliche Beratung und direkte Ansprechpartner bei rotec

Ansprechpartner Lichtkuppeln und Dachtechnik

Thomas Finkelde
Telefon 030 78903944
E Mail t.finkelde@rotec-berlin.de

Mirko Löper
Telefon 030 78903941
E Mail m.loeper@rotec-berlin.de

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